Wo Mission noch „echte Handarbeit“ ist…

Wer ihn kennt, nennt ihn „Djad Rashid“ (Onkel Rashid). Was den heute 70Jährigen ausmacht, ist ein Herz, das für seinen Herrn Jesus Christus brennt, und für das Volk der Tadschiken, das Gottes Liebe noch nicht kennt. Und wenn es jemanden gibt, der unermüdlich zu den Menschen unterwegs ist, sich nicht scheut, ihre Armut und ihr Leid zu teilen, dann ist es Shamsi-Zade Rashid. Kein Weg ist ihm zu weit, kein Gespräch zu lang, keine Region
zu abgelegen – bei „Djad Rashid“ ist Mission noch „echte Handarbeit“.

Selbst in den Bergregionen des Pamir warten die Menschen auf Rashid. Gemeinsam mit Teams von Brüdern aus mehreren Gemeinden Tadschikistans ist er seit 2010 unterwegs zu den Völkern des Pamir. Völker, die nur über 5000 Meter hohe, unwegsame Gebirgspässe zu erreichen sind, eingeschlossen im Grenzgebiet zu Afghanistan, Kirgisistan und China. Menschen, die in unbeschreiblicher Armut, Kälte und Abgeschiedenheit leben. Menschen, die wissen: wenn Rashid kommt, bringt er ein Team von Helfern mit, Hilfsgüter und Lebensmittel, die in diesen von großer Armut geprägten Siedlungen lebenswichtig sind.Gespannt versammeln sich dann alle am Abend, um Rashid zuzuhören, wenn er aus dem Wort Gottes liest, wenn er ihnen das Evangelium erklärt und unermüdlich Mut zuspricht, auf den Gott der Bibel zu vertrauen, Jesus Christus als Herrn und Retter anzunehmen. Dann wird gemeinsam gesungen und gebetet, auf Tadschikisch, damit es alle verstehen.

Für die meisten Angehörigen des Volkes der Pamirzy ist es das erste Zeugnis von Jesus Christus, das sie jemals gehört haben. Viele sind von Okkultismus und Formen eines Volksislam geprägt. Um ihnen von Gottes Liebe und Vergebung zu erzählen, lebte Rashid im vergangenen Jahr drei Monate unter den Völkern des Pamir. Als er nach 100 Tagen nach Dushanbe zurückkehrte, erzählte er: „Ich hatte schon große Sehnsucht nach meiner Heimatgemeinde. Aber unter dem Volk der Pamirzy habe ich jetzt viele Freunde.

Auf meiner Gebetsliste sind jetzt die Namen von 60 Pamirzy verzeichnet, für die ich zweimal täglich bete.“

Landkarte
Djad Rashid
Rashid beim Bibelstudium

Besonders wichtig findet es Rashid, seit 2002 einer der Ältesten der Gemeinde Dushanbe und später auch Pastor der Gemeinde in Tursun-Sade, die konkrete Situation des Einzelnen zu sehen und die Menschen im persönlichen Gespräch zu begleiten, sie zu Jesus zu führen. Oft sind es Muslime, denen Rashid Zeugnis vom Glauben an Jesus Christus gibt. Mehrere Gruppen von neubekehrten Tadschiken und Interessenten sind so bereits entstanden, die Rashid betreut. Viele von ihnen werden heute in Tadschikistan bedroht, verfolgt oder unterdrückt. „Churshed zum Beispiel ist Tadschike“, erzählt Rashid, „und Lehrer an einer Schule. Vor einem halben Jahr kam er zum Glauben an Jesus Christus. Als er den Kindern von diesem Glauben erzählte, wurde er von der Schulleitung vor die Entscheidung gestellt, sich vom Glauben loszusagen oder vom Dienst suspendiert zu werden. Er entschied sich für Jesus. Nicht nur seine Arbeit hat er so verloren, sondern auch seine Familie, denn seine Eltern haben ihn jetzt des Hauses verwiesen. ‚Ich habe viel verloren’, bezeugt Churshed, ‚aber ich habe alles gewonnen.’ Dennoch, bitte beten Sie für die Gläubigen in Tadschikistan, vor allem dafür, dass sie die Liebe und Fürsorge Christi allen Menschen erweisen, unabhängig von ihrer Nationalität, ihrer Religionszughörigkeit oder ihrer sozialen Stellung.

Sie alle brauchen Gott!“

Rashid wird 1949 in einer kinderreichen muslimischen Familie geboren. Er absolviert ein Studium zum Ingenieur in Moskau und arbeitet in einem Wasserkraftwerk. 1994 trifft er eine Entscheidung für Jesus Christus und lässt sich taufen.

Gott schenkt Rashid und seiner Frau Svetlana sieben Kinder. Seit 2002 dient er als Ältester in mehreren Gemeinden Tadschikistans. Auch eine Krebserkrankung im Jahr 2016 hält ihn nicht davon ab, unermüdlich zu dienen und den Tadschiken vom Glauben an Jesus Christus Zeugnis zu geben.

Bitte beten Sie für Rashid und seinen Dienst in Tadschikistan. Um diese Arbeit mit Spenden zu unterstützen, geben Sie die Projekt-Nr.110105 an.

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