Evangelisation im islamischen Kontext Zentralasiens ist heute nur u00fcber persu00f6nliche Kontakte mu00f6glich. Sobald die Menschen einander kennen und Vertrauen aufgebaut haben, sind sie bereit, sich u00fcber das Evangelium und den Glauben an Jesus Christus zu unterhalten. Pastor Schamsi-Sade aus Tadschikistan war zu Beginn des Jahres unterwegs, um Gottes Wort zu den Menschen zu bringen. Eines seiner Erlebnisse hat er uns erzu00e4hlt.

Ende Dezember erhielt ich einen Anruf aus Takob, einer weit abgelegenen Siedlung in den Bergen, mit der Bitte um Hilfe fu00fcr einen schwer an Krebs erkrankten Mann. Amonatulo konnte des Bett schon nicht mehr verlassen und die Verwandten brauchten Hygieneartikel fu00fcr seine Pflege. Mit einer Gruppe von Bru00fcdern machten wir uns auf den Weg in die entlegene Region im Gebiet von Warsob.

Wir besuchten den Kranken und seine Familie, hatten Gemeinschaft mit ihnen, schenkten ihnen das Indschil (Neues Testament), u00fcberbrachten die Hilfsgu00fcter und beteten. Der Kranke hu00f6rte uns zu, nahm das Geschenk des Neuen Testaments an, ich gab ihm Zeugnis von Jesus Christus, und er bat uns, ihn nicht zu vergessen und bald wiederzukommen. Wir schlugen ihm vor, mit uns zu beten, doch er sagte: u201eIch kann noch nicht, ich bin Moslem, es ist besser, wenn Sie beten.u201c Das taten wir gern, und als wir ihn das nu00e4chste Mal besuchten, brachten wir 1:10 Kalender und andere Literatur mit. Eine Gruppe aus 11 Erwachsenen und 10 Kindern entstand. Jedem schenkten wir den Kalender und ein Neues Testament.

Landkarte
Ein glu00fccklicher Zuhu00f6rer aus Tadschikistan
2018
Dankbare Menschen aus Tadschikistan mit Kalendern fu00fcr 2018

Nach diesem Treffen luden sie uns ein wiederzukommen. Viermal besuchten wir sie danach. Die Menschen leben in grou00dfer Armut, doch alle hu00f6ren aufmerksam zu, wenn wir aus Gottes Wort lesen, und stellen Fragen. Erwachsene und Kinder singen gemeinsam christliche Lieder, die wir ihnen beibrachten. Immer wieder bitten sie darum, sie nicht zu vergessen: u201eWir warten immer auf euch Christen!u201c Bei unserem nu00e4chsten Besuch feierten wir Weihnachten mit ihnen und brachten den Kindern Geschenke. Die dritte und vierte Missionsreise diente auch dazu, ihnen humanitu00e4re Hilfsgu00fcter zu bringen. Die Menschen aus Takob waren u00fcberwu00e4ltigt von so viel Hilfsbereitschaft.

Danke, liebe Missionsfreunde, fu00fcr Ihre Beteiligung am Projekt 1:10! Ihre Hilfe hat Christen in sechs Lu00e4ndern mit u00fcber 300.000 Stu00fcck evangelistischer Literatur ausgeru00fcstet, die damit ihre Mitmenschen mit der Botschaft des Evangliums erreichen konnten. Gott handelt. Sein Wort veru00e4ndert. Auch die Vu00f6lker Zentralasiens. Danke, dass Sie daran teilhaben!

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