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Geschenke wurden zu Weihnachten für KINDER gepackt!

Kinder lassen grüßen!

Über 17.000 Kinder haben in diesem Jahr Weihnachtsgeschenke bekommen.
Auf den Weihnachtsveranstaltungen in Kirchen, Hoffnungszentren, Schulen und Kinderheimen haben Kinder davon gehört, dass Gott uns durch seinen Sohn das größte Geschenk aller Zeiten gemacht hat. 98 Teilnehmer waren mit uns auf dem Missionsfeld, um diese Botschaft persönlich an Kinder weiterzugeben.

In diesem Jahr hatten die Kinder die großartige Möglichkeit ein Dankeschön in Form einer DIN A5 Karte an die Päckchen-Packer nach Deutschland zu schicken. Ganz begeistert haben Klein und Groß die Rückseite der Karte ausgemalt, um sich für die liebevoll gepackten Päckchen zu bedanken und ihre Freude darüber zu teilen – denn geteilte Freude ist doppelte Freude

12 Verteilaktionen in 9 Ländern!

🇧🇾  Weißrussland

🇺🇦  Ukraine

🇷🇴  Rumänien

🇷🇺  Russland

🇰🇬  Kirgistan
🇰🇿  Kasachstan
🇹🇯  Tadschikistan

🇧🇬  Bulgarien

 

🇲🇩  Moldawien

 

Ukraine:

Immer wieder stellen wir fest, dass Gott die Gruppen für die Verteilaktion zusammenstellt.

Schon Ende September hatte ich mich für die Weihnachtspäckchen-Aktion in der Ukraine angemeldet. Doch dann wurde ich krank und fühlte mich über längere Zeit nicht gut. Anfang Dezember rief Katharina Dirks an, Mitarbeiterin der BM. Ich erzählte ihr von meinen gesundheitlichen Problemen und dass ich nicht mitfahren könne. Katharina sagte, dass ein anderer Interessent an meiner Stelle fahren könne. Ich war sehr traurig, nicht dabeisein zu können. Am nächsten Tag rief ich  Katharina an und fragte, ob ich nicht vielleicht doch mitfahren könnte. Doch sie hatte inzwischen einem anderen Teilnehmer zugesagt. Doch auch nach weiteren zwei Tagen fand ich keine Ruhe. Weinend betete ich und klagte Gott meine Verzweiflung. Eine Woche später gab Gott mir zu verstehen, ich solle Katharina meinen Reisepass senden. Es war mir richtig peinlich, schließlich hatte ich selbst abgesagt, und nun so eine Aufforderung von Gott?! Sicherheitshalber wartete ich noch einen Tag. Doch ich hatte große Klarheit von Gott, ich solle meinen Pass senden. Ich wollte gehorsam sein und schickte meinen Pass ab…

Am 22. Dezember, kurz vor der Abreise am 26. Dezember, meldete sich Katharina. Ich war schockiert. Konnte es denn sein, dass Gott so gewirkt hatte? Tatsächlich, Katharina fragte mich, ob ich nicht doch mitfahren wolle, ein Teilnehmer sei ernsthaft erkrankt. Obwohl ich noch nicht ganz gesund war und gar nicht fassen konnte, wie das alles geschah, sagte ich zu und vertraute einfach auf Gott.

Später, als wir schon im Einsatz waren, erzählte Katharina noch, dass sie auf der kurzfristigen Suche nach einem letzten Teilnehmer sechs Personen auf der Warteliste angerufen hatte. Alle hatten abgesagt. Dann hatte Gott sie an mich erinnert… Ich bin überaus dankbar und kann jedem nur raten: fahren auch Sie einmal mit! Es ist besser, einmal selbst dabeizusein und Gottes Wirken zu erleben, als hundertmal davon zu hören. Gott sei die Ehre für alles!

Lilia Töpfer ist 56 Jahre alt und gehört einer kleinen Gemeinde bei Nienburg an.

Moldawien:

Auf tief verschneiten Straßen waren wir in Moldawien unterwegs, um Kindern in armen Familien Päckchen zu bringen.

Plötzlich hielt der Kleinbus, der vor uns fuhr, und zwei Gruppenteilnehmer sprangen heraus und liefen auf den Straßengraben zu. Dann sah ich, wie sie beide zupackten und einen Jungen aus dem Graben zogen. Sie hatten gesehen, dass er am Straßenrand gestanden hatte und hatten dann bemerkt, dass er plötzlich verschwunden war. Der etwa Dreizehnjährige war so betrunken, dass er kaum auf den Beinen stehen konnte. Wir boten ihm an, ihn nach Hause zu fahren, damit er im Straßengraben nicht erfriert. Immerhin war er in der Lage, uns den Weg zu dem Haus zu zeigen, in dem er mit seinem Vater lebte. Auch der Vater war sichtlich volltrunken, als er uns die Tür öffnete. Ein Bruder aus der Gemeinde vor Ort, der mit uns unterwegs war, sagte: „Das ist ja unglaublich, genau diese Familie wollten wir heute besuchen und dem Jungen ein Weihnachtspäckchen bringen. Doch Gott hat uns auf direktem Weg zu ihm geführt.“ Die Mutter des Jungen ist bereits vor Jahren verstorben. Es war offensichtlich, dass Vater und Sohn allein nicht zurechtkamen. Armut und Verfall im ganzen Haus, und es war nicht das erste Mal, dass der Junge aus der Schule kam und sich betrank. Um so mehr freuten wir uns, dass wir dieser zerrütteten Familie ein Päckchen bringen konnten. Es ist gut zu wissen, dass die Christen der Ortsgemeinde den Kontakt aufrechterhalten und den beiden helfen werden.

Gerhard Friesen, Leiter Öffentlichkeitsarbeit

BULGARIEN:

Zum ersten Mal war unser Team mit der Weihnachtspäckchen-Aktion in Bulgarien, um den Kindern die frohe Botschaft von Weihnachten zu bringen.

Rumänien:

Hunderte Kinder und viele Erwachsene nehmen an den Weihnachtsveranstaltungen teil und hören auf diesem Weg von Gottes unendlicher Liebe zu uns Menschen.

Weißrussland:

Zu sehen wie Kinder strahlen, wenn sie ein solches Päckchen bekommen – das ist Weihnachten.

Als zehnjähriger Junge musste Kirill mit ansehen, wie seine Mutter seinen Vater umbrachte. Er kam in eine Pflegefamilie und brauchte lange, um sich daran zu gewöhnen, dass er hier geliebt und geachtet wurde. Obwohl der Junge auf seinen schmächtigen Schultern schon mehr Leid getragen hat, als mancher Erwachsene, können selbst Erwachsene noch einiges an Lebensfreude von ihm lernen. Über das Weihnachtsgeschenk hat er sich riesig gefreut. Sein Gesicht war ein einziges strahlendes Lächeln. Danke, dass Sie den Kindern diese Geschenke gebracht haben! Sie lassen einen hellen Schein in ihr Leben leuchten. Und Sie helfen ihnen, nicht zu vergessen, dass auch sie eine Kindheit haben.

Alexander und Irina Scheleg, Weißrussland

Russland:

Ein besonderer Segen waren die Weihnachtskartons, die wir erstmalig in Russland verteilten. Sie enthielten nicht nur Süßigkeiten, sondern eine Krippe mit Faltfiguren zum Selbstaufbauen.

Viele Kinder haben sich über diese besondere Weihnachtsbotschaft gefreut, wie der kleine Akhmet aus Nord-Ossetien.

Akhmets Mutter ist Russin, konvertierte jedoch zum Islam, als sie Akhmets Vater heiratete, der dem Volk der Inguschen angehörte. Als ihr Mann verstarb, hatte seine Mutter nur noch den Sohn, kein Geld, und kein Dach über dem Kopf. Niemand aus der Familie ihres Mannes half ihr. Sie kam in einem alten Wohnwagen unter. Als wir Ende November vor ihrer Tür standen, bat uns die gastfreundliche Frau „ins Haus“ und bot uns Tee an. „Entschuldigen Sie“, fügte sie hinzu, „dass ich nichts zu essen anbieten kann… wir haben leider nichts…“ Akhmet, ein aufgeschlossener Junge, leidet an einer vergrößerten Leber und hat Probleme mit der Milz. Der kleine Wohnwagen ist für den Winter völlig ungeeignet. Er kann nur elektrisch beheizt werden, und die Schulden für die Stromrechnungen steigen ins Unermessliche. Gelegentlich wird der Strom abgeschaltet, wie auch im letzten Jahr, als Akhmet sofort an einer Lungenentzündung erkrankte, weil es im Wohnwagen eiskalt war.

Not ohne Ende, doch dankbar erzählte uns die Frau, wie Bruder Nikolaj, Pastor der kleinen Gemeinde vor Ort, sich um die Familie kümmert. Er begleitete uns auch, als wir in diese leidgeprüfte kleine Familie Weihnachtsfreude bringen konnten. Akhmet konnte die Vielfalt an Süßigkeiten, die er in dem Geschenkkarton fand, gar nicht fassen. Doch mit noch viel größerem Interesse lauschte er der Weihnachtsgeschichte, als wir gemeinsam die Krippenfiguren ausschnitten und falteten, und dann darüber staunten, wie sich alles zu einer Krippenszene in Betlehem zusammenfügte.

Wir schlossen unseren Besuch mit einem Gebet für die kleine Familie, und Mutter und Sohn beteten mit uns, als wir Gott für Seinen Sohn Jesus Christus dankten. Sternstunden – für die wir dem Herrn und Ihnen, liebe Missionsfreunde, von Herzen danken.

Ilja Kozminyh, Leiter der BM Moskau

Krim:

Weihnachten mal auf eine andere Art und Weise zu erleben, die frohe Botschaft von Weihnachten persönlich weiterzugeben diese Möglichkeit hatte das Einsatzteam auf der Krim.

TadSchikistan:

Dank unserer Missionsfreunde die für „Weihnachten in geschlossenen Länder“ spenden war es möglich auch in Tadschikistan Kindern mit einem vor Ort gepackten Geschenk eine Freude zu machen.

Kirgistan:

Das Einsatzteam hat nicht nur an den Weihnachtsveranstaltungen teilgenommen, sondern auch einige Kinder Zuhause besucht.

Kasachstan:

Auch in Kasachstan wurden Päckchen vor Ort gepackt und im Rahmen einer Weihnachtsfeier an Kinder verteilt. Aus der Box konnten die Kinder dann eine hübsche Krippe basteln.

Du möchtest in Deinem Umfeld von der Weihnachtsaktion erzählen oder Dich bedanken? Nachfolgende Hilfsmittel können dabei helfen.

Bilderpräsentation

Ein Video mit Fotos aus 9 verschiedenen Ländern.

Dankesvideo

Im Namen der Kinder sagen wir mit diesem Video Danke.

Poster

Ausdrucken, aushängen oder verschenken.

Berichte

Alle auf dieser Seite veröffentlichten Berichte.

Oder lade uns ein, um in Deiner Gemeinde von Gottes Wirken zu berichten. Fülle dazu bitte das nachfolgende Format aus.

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