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Vergessene Völker auf dem Dach der Welt

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Vergessene Völker

Wege, die ins Pamirgebirge führen, wurden früher als Todeswege bezeichnet. Um die Völker zu erreichen, die in den Siedlungen der Täler zwischen den Gipfeln des Hochgebirges lebten, mussten Pässe von über 4.000 Metern Höhe überquert werden. Kaum jemand wagte diese gefährliche Reise. Noch heute leben 300.000 Angehörige der Pamirvölker in einer abgeschiede-nen Bergwelt – in großer Armut und mit dem Evangelium kaum erreicht. Doch jetzt hat Gott die Türen in den Pamir geöffnet. Zu den Menschen in dieser lebensfeindlichen Region unterhalb der 7000er Gipfel kann jetzt das Evangelium gelangen. Deshalb ist der Weg in den Pamir heute ein Weg des Lebens.

Schon 2010 hatten Christen der Gemeinden Tadschikistans vereinzelte Expeditionen zu den Völkern des Pamir gestartet. Schockiert von der großen Armut in den Bergsiedlungen, hatten sie immer wieder humanitäre Hilfsgüter zu den Menschen gebracht. Diese Werke der Nächstenliebe hatten die Herzen für das Evangelium geöffnet.

20 sogenannte “Häuser des Friedens” waren entstanden, in denen Menschen in christlicher Gemeinschaft mehr vom Glauben an Jesus Christus erfahren konnten. Im Kontext eines zunehmend radikalen Islams in Tadschikistan waren das die ersten Schritte, die zu einem beständigen Dienst im Pamirgebiet führten. Über Angehörige der Pamirvölker, die zum Glauben kamen, öffnete Gott die Tür in die Stadt Ruschon. Sie liegt am Eingang des Tales, das in die unerreichten Hochebenen des Pamir führt. Hier sind gute Kontakte zur Schule entstanden, in der 170 Kinder lernen. Viele von ihnen kommen aus den Pamirregionen und leben im Internat. Der Direktor der Schule bat die Christen um Hilfe beim Bau eines Sportplatzes (Fussballfeldes) für die Kinder, sowie bei einer dringend erforderlichen Renovierung der Aula. Beide Vorhaben sollen noch 2020 umgesetzt werden, sobald der Corona-Lockdown in Tadschikistan gelockert wird. Als nächster Schritt soll 2021 ein Hoffnungszentrum in Ruschon entstehen – als ständige Anlaufstelle für Kinder, für Missionare während ihrer Einsätze im Pamir und für alle Menschen, die mehr von Gott erfahren wollen.

 

Während in Tadschikistan der Corona-Pandemie noch im April wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde, ist jetzt ein absoluter Lockdown verhängt worden. Moscheen, Gemeinden, Geschäfte sind geschlossen. Die Krankenhäuser sind überfüllt. Für Reisen ins Pamirgebiet muss eine 14tägige Quarantäne durchgestanden werden. Die Bauprojekte wurden deshalb auf Juli / August verlegt. Bitte beten Sie für diese Situation und für die Bewahrung aller Geschwister in Tadschikistan.

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