Evangelium für unerreichte Völker

Sportplatz im Pamir

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Gottes Licht im Schatten der Pamirgipfel

Eigentlich hätte alles im Frühjahr beginnen sollen. Sobald es die Schneeverhältnisse auf den Hochgebirgspässen im Pamir zulassen würden, sollte ein Bauteam aus der Hauptstadt Dushanbe die riskante Fahrt nach Rushon antreten, um dort das erste Bauprojekt in Angriff zu nehmen. Die Schule in Rushon hatte die Christen gebeten, einen Sportplatz für die Kinder zu bauen und die Aula der Schule zu renovieren. Doch aufgrund der Corona-Pandemie konnte weder das Bauteam aus Deutschland anreisen, noch durften die tadschikischen Christen in andere Regionen ihres Landes fahren.  

Die Brüder aus Duschanbe vertrauten darauf, dass Gott ihnen zu Seiner Zeit den Weg in den Pamir öffnen würde. In der ersten Juliwoche war es soweit. Im Lockdown Tadschikistans gab es erste Lockerungen. Unter Leitung von Missionar Sobir Ermatov kauften die Brüder Baumaterial in Duschanbe und in Kuljab im Süden Tadschikistans an der Grenze zu Afghanistan. Von dort ging es in den Pamir. Über 30 Stunden dauerte der Transport der Baustoffe über die Gebirgspässe. Doch in Rushon angekommen, konnten die Arbeiten an dem Sportplatz sofort beginnen. 

Die guten Kontakte der Christen aus Duschanbe zur Schulleitung und zur Stadt- und Kreisverwaltung erwiesen sich jetzt als großer Segen. Die Behörden taten alles in ihrer Macht stehende, um die Bauarbeiten zu unterstützen. Sie organisierten schweres Gerät für die Aushubarbeiten und Fahrer, die bereit waren, mit ihren Baggern auf eine so große Höhe zu fahren. Oft nahmen die Bauunternehmen nur das Geld für den Treibstoff und arbeiteten unentgeltlich, denn auch sie wollten das Bauvorhaben unterstützen. Durch zwei Majore der Polizei und den Leiter einer Spezialeinheit aus Dushanbe sorgten die Behörden für den nötigen Schutz. Alle drei wollten unbedingt bei den Bauarbeiten mithelfen, und letzterer war sich nicht zu schade, ein Mittagessen für die Bauleute zu kochen. 

Das Baugeschehen war für die ganze Stadt ein Ereignis. Weil so viele Freiwillige kamen, um zu helfen, organisierten die Behörden einen Plan, nach dem die Helfer für jeden Tag eingeteilt waren. Die gemeinsame Arbeit und die Zeit in den Pausen war für die Geschwister aus Duschanbe eine wunderbare Gelegenheit, den Menschen von Rushon ihr Glaubenszeugnis weiterzugeben und sie einzuladen, mit dabeizusein, wenn sie gemeinsam in Gottes Wort lasen, beteten, sangen und Gemeinschaft hatten.  

Das Wichtigste für uns ist, dass Gott uns zeigt, wie Er unter dem Pamirvolk wirkt und Menschen rettet.

Maxim D.

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