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Auf ein Wort

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Eine Begegnung, die heilt!

Die Begegnung mit Jesus ist stets eine Begegnung, die Veränderung bewirkt. Veränderung, die einen Gewinn im Leben der Menschen bringt, einen Mehrwert, der wirklich zählt.Das Zusammentreffen mit Jesus ist auch eine Begegnung, die Heilung bringt.

In der Bibel lesen wir von einer besonderen Begegnung am Teich Betesda (Joh. 5, 1-9). Schon der Ort ist spannungsgeladen. Selbst wenn sich jemand nicht vorstellen könnte, was Hoffnungslosigkeit bedeutet – an diesem Ort würde ihm die Wucht der Verzweiflung entgegenschlagen und ihn verstehen lassen, wie furchtbar Leid aussehen kann. Verkrüppelte Menschen. Gelähmte. Zermürbt von Schmerzen und von Seuchen zerfressen. Menschen, geschlagen von Krankheiten, die dahinsiechen und dem Tod näher sind als dem Leben. Noch erschreckender ist das Geschehen an diesem Ort. Aus den Worten des Kranken erfahren wir, dass selbst hier, an dieser Endstation des Lebens, eine Chance zur Heilung besteht, wenn sich das Wasser bewegt, aber dass für die meisten Kranken die Wahrscheinlichkeit, zuerst in das Wasser zu gelangen und damit geheilt zu werden, gleich null ist. Der Name Betesda bedeutet: Haus der Barmherzigkeit. Doch bei den geringsten Anzeichen dafür, dass sich das Wasser bewegt, geht es hier vermutlich nicht gerade barmherzig zu. Dann denkt jeder nur an sich und daran, irgendwie als erster ins Wasser zu gelangen. Gibt es überhaupt jemanden, der diesen Ort sieht? Der nicht einen großen Bogen um diesen Ort des Sterbens macht, weil der Anblick des Leids nicht auszuhalten ist?

 

Jesus geht hin

 

Jesus. Jesus geht an diesen Ort. An einem Festtag der Juden, an dem alle anderen HINAUF strömen nach Jerusalem, zum Tempel, zum Feiern. An diesem Tag steigt Jesus HINAB zum Teich Betesda. Jesus geht hin und sieht hin. Er erkennt den Zustand des Kranken. Seit 38 Jahren liegt er dort. Jesus spricht ihn direkt an und fragt: “Willst du gesund werden?”- “Herr, ich habe keinen Menschen, der mich in den Teich bringt, wenn das Wasser sich bewegt; wenn ich aber hinkomme, so steigt ein anderer vor mir hinein.” Wie furchtbar. Der Zustand dieses Kranken klingt wie die Beschreibung von Sünde. Die Sünde hat ihn an den Rand des Todes gebracht und – das ist herauszuhören – sie hat ihn einsam werden lassen. Sünde macht auch heute Menschen einsam. Sie trennt von Gott und von anderen Menschen. Obwohl wir mitten im Leben stehen, macht es uns einsam, wenn wir in Sünde leben, und inmitten einer lebendigen Gesellschaft fühlen wir uns schuldig und verlassen.

Jesus hört hin

Jesus hört den Schrei aus dem Herzen dieses Kranken. Und Er hört den Schrei von Menschen heute, die sich aufgegeben haben, die unter der Macht der Sünde leiden, die an Schwierigkeiten zerbrechen oder die geistlich müde geworden sind. Die Frage “Willst du gesund werden” ist nicht überflüssig, sondern wichtig, denn Jesus will sehen, ob da noch Hoffnung ist, er will den Zustand unseres Herzens “scannen”. Unsere Welt, auch unsere Welt im kleineren Sinne, vielleicht auch unsere Gemeinde – ist ein Ort wie Betesda. Wie viele Menschen sind von Krankheit – und damit meine ich Sünde in verschiedenster Form – geschlagen. Diese Welt braucht Menschen, die hingehen, wenn nötig hinabsteigen und hinsehen. Menschen, die Jesus in die Betesdas von heute bringen. Die das Licht des Evangeliums in die Finsternis zerbrochener Seelen tragen. Wer, wenn nicht wir, die wir in diesem Licht leben, kann diesen Auftrag ausführen? Jesus sendet uns in die Welt, um Menschen zu fragen: “Willst du gesund werden?”, um ihnen Gottes Wort zu bringen, Wegweiser zu Gott zu sein.

Menschen in diese Begegnung mit Jesus zu führen ist unser gemeinsamer Auftrag. Danke für Ihr Gebet, für Ihre Unterstützung und für Ihre persönliche Teilnahme an dem Dienst, den Gott uns gemeinsam anvertraut hat: Menschen für Christus zu gewinnen.Denn auch heute ist Jesus Christus der Einzige, der Menschen rettet. Der ihre verwundeten, einsamen Seelen heilen, der neues Leben schenken und sagen kann: “Steh auf, nimm dein Bett und…” – ja, der sie so geheilt gebrauchen kann: “…und geh hin!”

 

Albert Froese

Unsere Welt, auch unsere Welt im kleineren Sinne, vielleicht auch unsere Gemeinde – ist ein Ort wie Betesda.

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