193 Witwen haben Sie, liebe Missions-freunde, geholfen, den vergangenen Winter zu überstehen! Ungewöhnliche Schneemassen und extremer Frost machten den Menschen in Osteuropa zu schaffen. Vor allem Ihre Unterstützung mit Lebensmitteln und Brennholz war für viele Witwen überaus wichtig. Auch Witwen in Zentralasien haben Sie geholfen, wie Jewgenija aus Tadschikistan, deren Mann an Tuberkulose starb, und die nicht wusste, wie sie ihre Kinder durch den Winter bringen sollte. Als die Not am größten war, kam Ihre Hilfe!

Seit Jewgenija an Jesus Christus glaubt, vertraut sie auf Seine Hilfe. „Meinen Vater habe ich nie gekannt, und meine Mutter starb 2009. Gemeinsam mit meiner Tante, einer Invalidin, lebe ich in einer Mietwohnung. 2006 hatte ich geheiratet, doch 2012 starb mein Mann an Tuberkulose. Ich habe drei Kinder: meine älteste Tochter geht in die 4. Klasse, mein mittlerer Sohn kommt in diesem Jahr in die Schule, und mein Jüngster ist drei Jahre alt. Heute bin ich Mitglied der Gemeinde, und meine Kinder besuchen die Sonntagsschule. Als ganze Familie danken wir Ihnen für die Hilfe, die uns gerade rechtzeitig erreicht hat! Möge Gott Sie alle segnen. Wir beten für Sie und danken Ihnen sehr.“

Jewgenija hatte sich schon oft gefragt, wie sie ihre drei Kinder durch den Winter bringen sollte. Wie groß war die Freude über so viele Lebensmittel, die sie gerade zur rechten Zeit erhielten!

Auch in Moldawien durften wir Witwen Ihre Hilfe überbringen. Eine dieser Witwen ist Karolina aus dem kleinen Dorf Drokija, die sich in großer Not an die Bibel-Mission wandte. Die junge Mutter von zwei Töchtern (2 Jahre und 1 Jahr alt) schrieb uns, ihre einjährige Tochter leide an einem Herzfehler, und die häufigen Arztbesuche und die teuren Medikamente hätten sie in eine ausweglose Lage gebracht.

Eine Mitarbeiterin der BM rief Karolina an und teilte ihr mit, dass wir ihr Holz für den Winter zur Verfügung stellen könnten. Karolina freute sich und war sehr dankbar. Am nächsten Tag rief sie zurück. „Ich glaube, das ist einfach nur ein Traum“, sagte sie. „Ist es wirklich wahr, dass mir jemand helfen möchte? Ich kann es gar nicht glauben. Bitte bestätigen Sie mir noch einmal, dass Sie mich gestern tatsächlich angerufen haben!“

Wenige Tage später warf Karolina die letzten Holzscheite in ihren Ofen. Was nun? Wieder kamen die Zweifel. Doch am nächsten Tag rangierte ein Lkw mit einem Anhänger voll Holz auf ihren Hof! „Ich bin Ihnen überaus dankbar für Ihre Hilfe für unsere Familie! Möge Gott Ihnen die Güte vergelten, die Sie Familien in Not erweisen, und Sie für die Freude belohnen, die Sie ihnen bringen!“ Die junge Frau bat uns auch um eine Bibel, sie wolle sie unbedingt lesen.

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