Unterstützung von Missionaren

Für Gottes Licht ist kein Ort zu weit

Russland

In den Tiefen Russlands

Wissen Sie, was „Glubinka“ bedeutet? Im Russischen bezeichnet man damit die tiefste Provinz – abgelegen, und von allen vergessen. Auf dem Weg nach Tewriz in der sibirischen Taiga kommt einem schon gelegentlich der Gedanke, dass man in die „Glubinka“ unterwegs ist. 500 km nördlich von Omsk leben 12.000 Menschen im Kreis Tewriz, fast die Hälfte von ihnen muslimische Tataren. Die nächste Gemeinde befindet sich im 150 km entfernten Tara. Für Sibirien sind das keine nennenswerten Entfernungen – und wenn man in der kleinen Gemeinde Tewriz ankommt, weiß man sofort, dass Gott diesen Ort nicht vergessen hat. Sein Licht strahlt in jede „Glubinka“, auch nach Tewriz.

Als Missionar Sergej Sergejew und seine Familie 1995 nach Tewriz kamen, entstand eine Gruppe von Gläubigen. Heute zählt die kleine Gemeinde 20 Mitglieder und fast doppelt so viele Besucher. Die Christen sehen vor allem die Not der Kinder von Tewriz. Mit dem Zerfall der Sowjetunion wurden die Kohlebergwerke geschlossen, ganze Familien verloren ihre Existenz, gingen an Alkohol und Drogen zugrunde. Kinder leiden Not und wachsen in zerrütteten Familien auf.

Diese Kinder wollen die Gläubigen von Tewriz mit Gottes Liebe und Fürsorge erreichen. Bis zu 60 Kinder betreuen sie regelmäßig, und zu Freizeiten oder Kinderfesten kommen noch mehr Kinder. Sergej betreut heute auch die kleine Siedlung Belyj Jar, etwa 10 km von Tewriz entfernt. Die einzige Verbindung zwischen diesen beiden Orten ist der Irtysch, einer der größten sibirischen Ströme. Sergej erinnert sich daran, wie er in Belyj Jar zum Glauben gekommen war und einen Bibelkurs in Tewriz besuchen wollte. Da er kein Auto hatte, legte er die 10 km nach Tewriz zu Fuß zurück – meist schon bei Dunkelheit. Obwohl er wusste, dass in der Gegend Wölfe gesichtet wurden, hielt ihn das nicht davon ab, in der Gemeinschaft mit anderen Gläubigen mehr aus Gottes Wort zu lernen.

Heute kann er den Menschen von Belyj Jar das Evangelium bringen. Sie leiden unter den schweren Lebensbedingungen, unter der Abgeschiedenheit und Einsamkeit. In vielen Häusern gibt es weder Strom, noch fließend Wasser. Im fernen Moskau kümmert man sich nicht um ihre Not. Und so vegetieren die Menschen in ihrer Armut dahin, sind alkoholabhängig, haben jede Hoffnung aufgegeben.

Sergejs Herz weint und brennt für diese Men-schen. Er weiß, dass nur Gott sie retten und verändern kann. Unermüdlich bringt er ihnen Hilfsgüter und verkündet Gottes Wort. Einige Einwohner aus Bely Jar ha-ben das Evangelium angenommen. Ser-gej trifft sich regelmäßig mit ihnen zum Bibellesen und zum Gebet.

Salz und Licht für die "Glubinka" Tewriz

Das kleine Gemeindehaus in Tewriz bietet heute weder genug Platz für die Gemeindeversammlungen, noch für die Arbeit mit den Kindern. Die Gemeinde hatte eine kleine Wohnung von 35 m2 angemietet, die aus allen Nähten platzt. Nach intensivem Gebet und unter Aufbietung aller ihrer Mittel hat die Gemeinde ein Grundstück gekauft. Hier sollen ein neues Gebetshaus und ein Hoffnungszentrum für Kinder entstehen.

Bitte unterstützen Sie Sergejs Dienst und das Bauvorhaben! Ihr Gebet und Ihr Beitrag ermöglichen es der Gemeinde von Tewriz, in ihrem Dienst zu wachsen und ein Zeugnis von Gottes Liebe zu sein – mitten in der sibirischen Taiga – damit die Menschen verstehen, dass es für Gott keine „Glubinka“ gibt. Sein Licht erreicht sie überall und bringt Hoffnung, Rettung und ewiges Leben.

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