Im Spannungsfeld von DAFÜR und DAGEGEN

 

Apostelgeschichte, Kapitel 13 und 14

Schon während der ersten Missionsreise sehen sich die Missionare mit allem konfrontiert, was einem Überbringer des Evangeliums in der Missionsarbeit begegnen kann – die Predigt (Verkündigung) von Gottes Wort wird von Wundern begleitet, es kommt zu Bekehrungen, aber auch zur Ablehnung der Botschaft des Evangeliums, bis hin zur schärfsten Form der Verfolgung.

Geleitet vom Heiligen Geist ziehen Barnabas und Paulus aus Antiochien los. Von Zypern geht es weiter nach Kleinasien. Überall ergreifen sie die Möglichkeit, das Evangelium zu verkündigen - in Synagogen, oder einfach auf der Straße. Sie sprechen zu Juden und zu Heiden. Gott bestätigt die Botschaft, indem Er Wunder wirkt – Menschen mit verschiedenen Leiden werden gesund.

Die Verkündigung durch Barnabas und Paulus löst zwei Arten von Reaktionen aus: da sind Menschen, die die Botschaft hören wollen, und andere, die sie radikal ablehnen. Auf Zypern ist es der Zauberer, der einfach nur stört. In Antiochia in Pisidien sind es die Juden, die Paulus und Barnabas aus Neid vertreiben. In Ikonion sind Juden und Heiden bereit, die Missionare zu misshandeln. In Lystra wird Paulus schließlich fast zu Tode gesteinigt.

Doch an all diesen Orten gibt es auch Menschen, die die Botschaft freudig aufnehmen, Gemeinden werden gegründet. Wie ein roter Faden zieht sich dieses Spannungsfeld zwischen Annahme und Ablehnung durch die erste Missionsreise, und weiter bis in die Missionsarbeit der Gegenwart.

 

Die Botschaft vom auferstandenen Christus ist immer mit Annahme und Ablehnung verbunden.

In diesem Geflecht von Möglichkeiten, Menschen mit dem Evangelium zu erreichen, und der verschiedenen Reaktionen auf diese Botschaft stehen wir heute als Missionswerk, stehen Sie als Beter und Partner, stehen auch unsere Brüder und Schwestern auf dem Missionsfeld.

Wie zu Zeiten der ersten Missionsreise treffen auch die Verkündiger von heute auf Annahme, und oft auf Ablehnung.

Danke, dass Sie für Missionare auf dem Missionsfeld beten und sie unterstützen! Damit sie in diesem Spannungsfeld von Dafür und Dagegen mutig das Evangelium verkündigen. Damit Menschen die Botschaft von Jesus Christus hören. Damit noch mehr Menschen sich DAFÜR entscheiden, diese Botschaft anzunehmen.

Herzlichst grüßt, Gerhard Friesen
Leiter Öffentlichkeitsarbeit

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