Hoffnungszentren

Jetzt ist die Zeit, von Gott zu reden

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Jetzt ist die Zeit, von Gott zu reden

Drei Bauteams aus Deutschland hatten sich auf den Einsatz in Plawsk vorbereitet. Dann kam auch in Russland der Lockdown. Kein Bauteam durfte einreisen.

Jetzt plant die kleine Gemeinde vor Ort den Einkauf des Baumaterials im Juni und die Errichtung des Rohbaus im Juli aus eigener Kraft. Das Dach soll im August aufgesetzt werden, möglichst mit Hilfe eines kleinen Bauteams aus Deutschland. Pläne, die wir in Gottes Hand legen. Dass der Dienst unter Kindern in Plawsk weitergeht und Gott sogar neue Türen öffnet – davon berichtet Lena Alistratenko, Missionarin in Plawsk.

Da die Kinder jetzt nicht in die Gemeinde kommen dürfen, gehen wir zu ihnen – mein Mann Sascha (Pastor), die Schwestern unserer Gemeinde und ich. Jeder von uns besucht jeweils ein Kind, vor allem diejenigen, die weiter weg wohnen und zu denen es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt. Alle von uns betreuten 73 Kinder und ihre Familien sind überaus dankbar für die Hilfe, die wir ihnen im Rahmen des Projekts Kinderpatenschaften bringen. Viele wundern sich, dass in Corona-Zeiten jemand zu ihnen kommt. Und alle leiden unter noch größerer Armut, als zuvor. Die vielversprochene Hilfe aus Moskau kommt hier in Plawsk nicht an. Selbst die Menschen, die noch einen Arbeitsplatz hatten, haben ihn jetzt verloren. Viele Familien hungern und warten auf unseren Besuch und die Hilfsgüter, die wir mitbringen. Einige haben Angst, uns ins Haus zu lassen. Dann stellen wir das Hilfspaket vor die Tür, immer mit einer Karte, auf der ein Bibelvers steht, ein Gruß von uns, damit die Menschen wissen, dass wir für sie beten.

Viele wünschen sich jetzt ein Gebet. Gott ruft die Menschen durch Corona. Alle rufen uns ein Dankeschön nach, wenn wir gehen, und allen sagen wir, dass es Gott ist, der ihnen hilft. Neulich besuchte ich einen Vater mit zwei Töchtern – Nastja (13) und Vika (3). Bei der Geburt der Jüngsten war die Mutter verstorben. Als der Vater das Hilfspaket in Empfang nahm, zeigte er mir den Kühlschrank, den er abgeschaltet hatte, denn er stand schon lange leer. Seit Wochen aßen sie vor allem Graupen. Sonst hatten sie nichts. Er konnte es nicht fassen, dass ihnen in diesen Zeiten jemand Hilfe brachte.

Unsere Einladung, das älteste Mädchen in die Sonntagsschule zu schicken, hatte er früher stets abgelehnt. Jetzt sagte er: “Sie sind Menschen von Gott, das sehe ich.” Mein Mann hält ihm jedes Mal eine kleine Predigt, und er hört zu.Die Not der Menschen ist jetzt noch viel größer, und die Kinder haben die Hilfe noch nötiger, als sonst. Ihnen fehlt vor allem die Gemeinschaft mit uns Gläubigen. Oft kommen Kinder vor unser Haus und rufen: “Tante Lena, wann können wir wieder zur Sonntagsschule?” Dann rufe ich zurück: “Ihr müsst Euch gedulden und beten. Gott wird für alles sorgen. Er lässt Euch nicht allein!” Auch über soziale Netzwerke stehen wir mit den Kindern in Verbindung. Wir senden ihnen jeden Tag eine kleine Ermutigung. „Diese Kinder sind doch ein Teil meines Herzens, wie könnte ich da nicht zu ihnen gehen?” sagt Lena. “Sie sollen wissen, dass wir für sie da sind, und dass Gott sie nicht vergisst, deshalb machen wir weiter, wenn nötig in Masken und Handschuhen.

“Bitte unterstützen Sie die Geschwister in Plawsk im Gebet! Beten Sie auch für den Bau des Hoffnungszentrums unter den veränderten Bedingungen.

“Sie sollen wissen, dass wir für sie da sind, und dass Gott sie nicht vergisst, deshalb machen wir weiter, wenn nötig in Masken und Handschuhen.“

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In Hoffnungszentren erhalten Kinder Hilfe, wie warme Mahlzeiten, Kleidung und die Möglichkeit sich zu waschen. Sie treffen auf Kinder gleichen Alters und lernen soziales Verhalten. Darüber hinaus werden sie ermutigt, schulische und handwerkliche Fähigkeiten zu erlernen, ihr Zukunft aktiv zu gestalten und auf der Grundlage christlicher Werte gute Entscheidungen für ihr Leben zu treffen.

Wir unterstützen 35 solcher Hoffnungszentren. Die Wartung des Zentrums kostet ca. 1 EUR pro Kind und Tag. Unterstützen Sie Dienst der Hoffnungszentren, geben Sie lebendige Hoffnung!

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