Hoffnungszentren

Hoffnungszentrum in Plawsk

haus außen

Hoffnung in schweren Zeiten

Tatjana verstand die Welt nicht mehr. Vor kurzem erst war sie nach Plawsk gezogen und hatte ein halbverfallenes Haus gefunden, in dem sie mit ihren vier Kindern unterkam. Tatjana hatte eigentlich nichts als ein einziges Bett, in dem sie mit den vier Kindern schlief. Und plötzlich stand Lena vor der Tür, erzählte, sie sei gläubig, und die kleine Gemeinde von Plawsk wolle ihr helfen… Konnte es denn sein, dass sich irgend jemand in dieser fremden Stadt für sie interessierte, noch dazu mitten im Lockdown, wo kaum jemand auf die Straße ging? Lena erzählte ihr von Gott, von der Gemeinde, die sich um Menschen wie Tatjana und ihre Kinder kümmere. Tief berührt von dieser Fürsorge beschloss Tatjana, sich diese Gemeinde einmal anzusehen. Als sie zum Gebetshaus kommt, findet sie dort eine Baustelle vor und erfährt, dass gerade ein Hoffnungszentrum für Kinder gebaut wird – für Kinder wie ihre eigenen, die dringend Hilfe brauchen. Beeindruckt von der fleißigen Arbeit der Bauleute will sie ihnen helfen und beginnt, für die Brüder auf dem Bau zu kochen…Was zu Beginn der Pandemie unmöglich schien, ist jetzt auch in Plawsk wahr geworden. Der Bau des Hoffnungszentrums läuft auf Hochtouren. Gott hat Geschwister mehrerer Gemeinden Russlands bewegt, sich zusammenzuschließen und den Bau zu starten. Auch ein Team der Bibel-Mission Moskau hatte sich auf den Weg nach Plawsk gemacht, um die Brüder zu unterstützen. Heute steht der Rohbau, und wir bereiten uns auf die Errichtung des Dachs vor. Die Gemeinde versammelt sich unterdessen in einem Militärzelt gleich neben der Baustelle, in dem auch die Bauteams übernachten.

In diesem Zelt bleibt Tatjana eines Tages vor einem Doppelstockbett stehen und betrachtet es aufmerksam. Geschwister der Gemeinde erzählen uns, dass ein solches Bett Tatjanas größter Traum ist, den sie aufgrund ihrer Armut für ihre Kinder jedoch nie erfüllen kann. Zwei Tage später dürfen wir ihr ein Doppelstockbett bringen, dazu Matratzen, Kissen, Decken und Bettbezüge. Die Freude der Kinder kennt keine Grenzen, und Tatjana kann immer nur wiederholen: “Haben Sie vielen Dank! Wir sind glücklich!” Wann immer sie kann, kommt Tatjana zur Baustelle, um für die Bauarbeiter zu kochen, die ein Hoffnungs-zentrum auch für ihre Kinder bauen. Während des gesamten Lockdowns hat die kleine Gemeinde in Plawsk (25 Mitglieder) ihren Dienst unter Kindern und Familien in Not weitergeführt, um ihnen Hilfe zu bringen und damit auch die Botschaft, dass Gott für sie sorgt und sie nicht vergessen hat. Schwer haben die Kinder von Plawsk unter dem Lockdown gelitten. Die wenigen Eltern, die noch einen Arbeitsplatz hatten, haben diesen nun auch verloren. Alle Kinder brauchen Hilfe, und alle stellen die eine Frage: “Wann dürfen wir denn endlich wieder zur Gemeinde kommen?” Die Nachricht, dass das Hoffnungszentrum nun gebaut wird, bringt Hoffnung in schweren Zeiten – und ist für manche auch der erste Schritt auf dem Weg in die Gemeinde.

Ilja K.                                                                                                                               Moskau

“Haben Sie vielen Dank! Wir sind glücklich!”

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Wir unterstützen 35 solcher Hoffnungszentren. Die Wartung des Zentrums kostet ca. 1 EUR pro Kind und Tag. Unterstützen Sie Dienst der Hoffnungszentren, geben Sie lebendige Hoffnung!

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