Gottes Wort verändert – auch hinter Gitter

Zugegeben: es war ein seltsames Gefühl, diesen Frauen zu begegnen – jede von ihnen aufgrund schwerer Verbrechen verurteilt, wegen Mordes, Drogen- oder Menschenhandels. Und doch war der Besuch im Frauengefängnis Ruska (Moldawien) eine Ermutigung und ein Grund, Gott zu danken…

IN DER HAFTANSTALT, in der 400 Frauen an ihrer Schuld verzweifeln, dürfen
Christen regelmäßig Gottesdienste durchführen. Bis zu 50 Frauen nehmen
daran teil, einige haben sich bekehrt, und 24 Frauen sind aktive Studentinnen
der Fern-Bibelschule. Natascha ist eine von ihnen – verurteilt, inhaftiert und noch hinter Gittern frei geworden, weil Gottes Wort sie verändert hat.

Natascha, du hast 18 Jahre eingesessen. Seit einem halben Jahr bist du nun „draußen“ und besuchst Gefängnisse in Moldawien, um anderen Inhaftierten von Gott zu erzählen. Gab es vor deiner Bekehrung Momente, in denen du gespürt hast, dass Gott dich führt?

Ja, da gab es diesen Vorfall vor einigen Jahren, als ich im Gefängnis in eine Schlägerei verwickelt worden war und eine neue Gerichtsverhandlung gegen mich anstand. Ich hatte große Befürchtungen, dass meine Haftzeit noch einmal verlängert werden würde. Doch dann wurde das Verfahren aus für mich unbegreiflichen Gründen plötzlich eingestellt. Außerdem hatte ich auch im Gefängnis einen hohen Drogenkonsum, und mein Gesundheitszustand verschlechterte sich von Tag zu Tag. Doch regelmäßig besuchten Christen unsere Haftanstalt, kümmerten sich um mich und versicherten mir, dass ich von Gott geliebt war. Ich konnte das damals nicht verstehen, doch Gott kümmerte sich
schon damals um mich.

Wie kamst du dann zum Glauben?
Eigentlich hatte ich mir nur noch gewünscht, für immer weggeschlossen zu werden, und ich hatte sogar Selbstmordgedanken. Doch dann wurde ich eingeladen, ein Treff en der Gruppe von Gläubigen zu besuchen, die sich in
unserem Gefängnis traf. Die Christen dort sahen genauso aus wie ich, hatten die gleiche Vergangenheit, und ich konnte es gar nicht glauben, dass sie jetzt so anders waren. Sie ermutigten mich, Kurse der Fern-Bibelschule zu belegen, und als erstes prägte ich mir ein, dass ich erkennen musste, dass ich nichts aus eigener Kraft tun konnte, dass ich mir eingestehen musste, dass ich Hilfe brauchte, und dass ich mein ganzes Vertrauen auf Gott setzen musste. Als ich das verstanden hatte, begann ich zu beten. Ich rief zu Gott: Wenn es dein Wille ist, dann nimm mich bitte an und verändere mein Leben! Nach diesem Gebet begann Gott, in mir zu wirken.
Fluchen und jegliche Gewalt wurden mir fremd. Ich las die Bibel und ließ mich
noch im Gefängnis taufen. Gott hat mein Leben wunderbar
verändert. Viele, die mich kannten, staunen heute darüber, was Gott in mir bewirkt hat. Ich sehe meinen Dienst darin, zu denen zu gehen, die im Gefängnis einsitzen, zu denen, die so sind wie ich einst war – drogensüchtig, alkoholabhängig, gewalttätig. Sie alle sollen das Evangelium hören, damit Jesus ihr Leben verändern kann.

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