Gott wirkt – Heute!

Für ihre Kinder sind Eltern bereit, alles zu tun. Auch Tatjana Kirgan, Mitarbeiterin unseres BM-Büros in Moldawien, ließ nichts unversucht, um ihrer Tochter zu helfen, als bei der Zehnjährigen eine Geschwulst am Kieferknochen diagnostiziert wurde. Ein monatelanges Hoffen und Bangen begann…

Seit 15 Jahren sind wir eine Familie – glücklich und gesegnet.
Gott hat uns gesunde, wunderbare Töchter geschenkt: Poljana (10) und Thea-Sofia (5).

Wir gehören einer kleinen Gemeinde in Kischinjow an. Wir lebten in Freude und Dankbarkeit für alles, das Gott uns geschenkt hatte. Bis zum 6. August 2019. Bei einer zahnärztlichen Kontrolle stellte der Arzt eine Schwellung in Poljanas Oberkiefer fest. Ein CT des Schädels folgte. Wir beteten und flehten Gott um Hilfe an. Nach Erhalt des Untersuchungsergebnisses wurde uns mitgeteilt, dass es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um eine gutartige Geschwulst am rechten Oberkiefer handele, eine fibröse Dysplasie.

Eine Biopsie bestätigte die Diagnose. Für uns hieß das – unsere kleine Tochter würde leben, und das war alles, was zählte. Nun ging es um die richtige Behandlung. Eigentlich kam nur ein operativer Eingriff in Frage. Bei einem Gesprächstermin mit der Chirurgin, die auch die Biopsie vorgenommen hatte, wurde uns erläutert, dass bei einer Operation zwei bis vier Zähne und ein Teil des Kiefers entfernt werden müssten, um die Geschwulst vollständig herauszuoperieren. Später könnte man für unsere Tochter eine Prothese fertigen oder eine plastische Operation vornehmen. Unsere Polly war bei dem Gespräch dabei und war völlig entsetzt. Uns war klar: eine Operation, die das Äußere unserer Tochter so sehr entstellen würde, kam für uns nicht in Frage.

 

Wir beteten und vertrauten Gott unsere Not an. Unsere Freunde baten wir um Unterstützung im Gebet. Dann erzählte uns die Klavierlehrerin unserer Töchter, dass sie einen guten Arzt in Deutschland kenne und versuchen wollte, einen Termin zu organisieren. Unterdessen beteten wir weiter, sagten Gott, dass wir bereit wären, alles zu verkaufen, damit eine Operation ohne Kieferentfernung vorgenommen werden konnte. Gott erhörte unser Gebet und schenkte uns einen Termin mit einem Arzt im Krankenhaus Koblenz. Am 2. Oktober trafen wir dort ein… Wir spürten, dass ein ganzes Heer an Betern für unsere kleine Pollitschka betete. Eine Woche später teilte uns der Arzt mit, er sei bereit, die Operation kostenlos vorzunehmen, wir bräuchten nur für die Kosten des Krankenhausaufenthalts aufkommen.

Außerdem habe er eine Hilfsorganisation um Unterstützung gebeten und von dort eine Zusage erhalten. Wir trauten unseren Ohren nicht! Unter Tränen freuten wir uns und dankten Gott dafür, dass Er so wunderbar für unsere Polly sorgte.

„Was wird mir das Morgen bringen?
Du weißt es, alles ist dir bekannt.
Lebe in mir, sei mein Atem.
Hilf, an jedem Tag deinen Weg zu gehen.
Du bist meine Ruhe, meine Kraft, mein Halt.
Du bist mein Grund, du starker Fels.
Wunderbar sind deine Wege, höher als alles.
Du hältst diese Welt und alles in deiner Hand.“

 

Aus Polianas Lieblingslied

Am 16. Oktober wurde die komplizierte, vierstündige Operation vorgenommen. Dann die erlösende Nachricht: der Arzt war zufrieden, es sei gelungen, die Geschwulst vom Knochen unter dem Auge zu entfernen, und soweit möglich waren auch der Kieferknochen und das Gebiet um die Zähne gereinigt worden.

Sechs Tage später durften wir schon nach Hause – unser Zuhause, das war inzwischen das BM-Büro in Niedernberg. Hier hatte man sich die ganze Zeit so liebevoll um uns gekümmert, dass wir schon ein Teil der BM-Familie waren. Gott hat uns so sehr gesegnet! Ich konnte das alles gar nicht fassen, und ich fühlte mich so klein, so hilflos, und so geliebt von Gott. Nach einer weiteren Woche wurden die Fäden entfernt und wir durften nach Moldawien zurückkehren.

Wenn ich heute das Gesicht unserer Poljanotschka anschaue, freue ich mich und danke Gott dafür, dass Er alles so wunderbar geführt hat. Ich glaube fest daran, dass Er mit uns sein wird, auch dann, wenn doch noch etwas nachwachsen sollte. Natürlich bitten wir Gott, dass Er barmherzig ist und unsere Polly Ihn auch weiterhin mit der schönen Stimme preisen kann, die Er ihr geschenkt hat.

Nach diesen Erfahrungen mit unserer Tochter weiß ich, dass es nur mit Seiner Hilfe möglich ist, mit einem dankbaren Herzen durch alle Schwierigkeiten zu gehen. Gott wirklich alles abzu-
geben – das ist nicht leicht. Zu sehr möchten wir die Kontrolle behalten, etwas tun, die Dinge ändern. Doch Gott sagt, dass wir
alles in Seine Hände legen sollen. Wenn wir uns ergeben und uns eingestehen, dass wir machtlos sind, dann fängt Gott zu handeln an. An einem Tag sagte Polly zu mir, sie habe verstanden, dass wir von Gott alles annehmen müssen: das Gute und auch das, was uns nicht gefällt. Und dann sang sie ihr Lieblingslied, in dem es heißt:

„Auch wenn die Berge nicht weichen,
Und wenn die Wasser des Meeres sich nicht teilen,
Wenn ich keine Antwort auf mein Gebet sehe,
Werde ich dir, dir allein vertrauen.“

Aus Polianas Lieblingslied

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