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Wo wir einen Punkt setzen, setzt Gott ein Komma

Jacob_Hildebrand

God´s moments

Es war Ende November 2019. Die Vorbereitungen auf die Weihnachtspäckchen-Aktionen liefen auf Hochtouren. Unsere treuen Missionsfreunde hatten über 21.400 Weihnachtspäckchen für Kinder gepackt – so viel wie noch nie!

Von den Sammelstellen in ganz Deutschland holten ehrenamtliche Helfer die Päckchen ab und transportierten sie in unsere Lager nach Herzebrock-Clarholz und nach Niedernberg. Die Logistik brummte. In den Ländern des Missionsfeldes würden tausende Kinder sehnlichst auf diese Päckchen warten, und mit dem Weihnachtsgeschenk sollten sie die Botschaft erhalten, dass Gott sie liebt, dass Er Seinen Sohn Jesus Christus auch für sie gesandt hat, und dass Er auch heute Sünden vergibt, Leben verändert und für die Ewigkeit rettet. Teams aus Deutschland standen bereit, die Päckchen in den Einsatzländern zu verteilen und die kostbare Botschaft des Evangeliums zu überbringen. Dann, mitten in der Planung und Koordination all der Lkw-Transporte in die Einsatzländer musste der Fehler passiert sein. Ich hatte einen Transport übersehen. Er sollte über 3.000 Päckchen nach Moldawien bringen. An irgendeinem Punkt hatte ich mich verkalkuliert. Zwei Wochen später sollte das Einsatzteam nach Moldawien fliegen, um die Päckchen zu verteilen, aber die Fracht hatte unser Lager in Niedernberg noch nicht verlassen. Verzweifelt bat ich Gott um Vergebung und um Hilfe. Dann begann die Suche nach einem Transport. Kurz vor Jahresende war die Nachfrage groß und die Preise entsprechend hoch. Ich telefonierte mit allen unseren Kontakten – vergeblich. Jetzt flehte ich zu Gott. Es durfte doch nicht sein, dass 3.000 Kinder kein Päckchen bekommen würden, und dass das Verteil-Team mit leeren Händen dastehen würde. Ich betete und klammerte mich an die Erfahrung, die ich so viele Male mit Gott gemacht hatte, dass dort, wo wir am Ende sind, bei Gott ein Anfang ist. Bei Ihm und mit Ihm geht es weiter!

Mir fiel noch ein Kontakt ein. Er hieß Valerij und ich erreichte ihn in Moldawien. Er selbst könne zwar nicht fahren, sagte er, aber er kenne jemanden, der eine Fracht nach Deutschland bringen und auf der Rückfahrt die Päckchen mitnehmen könne. Nun musste ich noch erklären, dass dies sofort geschehen müsse. Und kostengünstig. Er war einverstanden. Wenige Tage später kam der Lkw in Niedernberg an, wir konnten die Päckchen verladen, und nach nicht einmal vier Tagen waren die Weihnachtspäckchen in Kischinjow. Die Transportkosten lagen sogar unter den sonst üblichen. Auch der Zoll nahm nur zwei Tage in Anspruch. Am nächsten Tag kam das Einsatzteam an, und die Weihnachtspäckchen-Aktionen konnten beginnen. Gott hatte wunderbar eingegriffen, und nicht nur ich, sondern unser ganzes BM-Team dankte Ihm von Herzen für Sein Wirken. Nach all den Jahren des Dienstes möchte ich Gott dafür die Ehre geben, dass Er treu ist, und dass dort, wo Menschen einen Punkt setzen, bei Gott ein Komma steht!

…DER IN EUCH ANGEFANGEN HAT DAS GUTE WERK, DER WIRD‘S AUCH VOLLENDEN…“ (PHILIPPER 1, 6)

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