Paul Hagelgans (Projektmanager), steht seit 1988 im Dienst bei der Bibel-Mission

Durch verschiedene Situationen und zu unterschiedlichen Zeiten hat Gott Wege gefunden, um in mein Leben zu sprechen – besonders durch Sein Wort, die Bibel.
Doch die stärksten Eindrücke Seines Redens – die übrigens bis heute in mir nachwirken – sind Eindrücke aus der Zeit, als ich ein Teenager war.

Als neuntes von fünfzehn Kindern wuchs ich in einer christlichen Großfamilie in Kasachstan auf, das damals als eine der Sowjetrepubliken zur UdSSR gehörte. Meine Eltern waren aktive Mitglieder der Gemeinde in Almaty, der damaligen Hauptstadt von Kasachstan. Beide sangen im Chor, halfen Menschen in Not, meine Mutter war in einer Gebetsgruppe von Schwestern aktiv, während mein Vater als Prediger und Diakon diente. Zudem war unser Haus stets voller Gäste. Da wir am Stadtrand wohnten, bot unser Haus auch eine gute Übernachtungsmöglichkeit für Verkündiger. Dies waren Missionare und Evangelisten, die das Evangelium verkündigten und verbreiteten. In der damaligen Sowjetunion war eine solche evangelistische Tätigkeit verboten und wurde als Straftat geahndet. Verkündiger riskierten also viel, sie dienten dem Evangelium – oft unter Einsatz ihres Lebens. Sie fürchteten Gott,  wollten Ihm gehorsam sein und Seinen Willen erfüllen, statt den von weltlichen Herrschern und Regimen.

Helden zum Anfassen!

Ich erinnere mich daran, wie aufgeregt ich war, wenn solche Verkündiger bei uns zu Besuch waren oder übernachteten, wie ich mich in einer Ecke des Zimmers versteckte, in dem mein Vater sich mit den Verkündigern unterhielt und ihnen zuhörte. Nicht ein einziges Mal hat mein Vater mir verboten, ihren Erzählungen zu lauschen. Sie berichteten davon, wie Gott sie beschützt hatte, in ihrer Not für sie gesorgt, Türen für das Evangelium geöffnet und Erweckungen geschickt hatte. Als Teenager fühlte ich mich von diesen Erzählungen in eine besondere Welt versetzt, eine Welt von Gottes Handeln, Seiner Gerechtigkeit und Seiner Gnade. Es war, als konnte ich durch die Berichte selbst Teil dessen werden, was die Verkündiger auf ihren Reisen mit Gott erlebten. Jedes ihrer Worte ließ mein Herz höher schlagen, und – begeistert von ihrer Treue und ihrer Hingabe – wurden sie für mich zu Helden des Glaubens, denen ich in unserem bescheidenen Haus begegnen durfte, sie waren nicht mehr Helden auf einem weit entfernten Missionsfeld, sondern Helden zum Anfassen! Es gab sie wirklich! Und dabei dienten sie im Stillen, im Hintergrund (oft im Untergrund), bescheiden, demütig, und sie waren bereit, ihr Leben für diesen Dienst zu geben.

Zu diesen Erfahrungen gehört auch, dass ich nach solchen Abenden lange nicht einschlafen konnte. Aufgewühlt von all dem, das ich gehört hatte, lag ich wach.

Menschen in Not helfen
Witweneinsatz

Als ganz deutlichen God’s Moment in meinem Leben sehe ich jene Nacht, in der ich Ihn bat, mich auch zu einem solchen Verkündiger zu formen und mich als Seinen Diener zu gebrauchen, der das Evangelium verkündigt und in die Welt hinausträgt.

Ihr Paul Hagelgans,
Projektmanager

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