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God´s moments

Rudi-Henschel-Missionar-Deutschland

Zu wissen, dass Gott höchstpersönlich dich im Auge hat und deinen Weg kennt, ist bis heute sehr befreiend!

Rudolf Henschel dient seit 2010 im Bereich IT/WEB/EDV bei der Bibel-Mission e.V.

WIE ZIGTAUSEND JUNGE CHRISTEN habe auch ich als Jugendlicher nach Gottes Weg für mich gefragt. Sollte ich als Missionar nach Sibirien gehen, wo ich meinen Wehrdienst abgeleistet und eine kleine Gemeinde von ca. 12 Personen besucht hatte, die dem Kreis der Ü60 angehört hatten? Oder sollte ich in Kirgisien bleiben, denn über 80% der Gemeindemitglieder meiner damaligen Heimatgemeinde waren nach Deutschland migriert? Ich besuchte einige Konferenzen, auf denen ich mein JA zum Dienst für Gott bekundete. Dann folgte ein vierwöchiger Missionseinsatz, dann der Besuch einer Bibelschule mit einem Missionspraktikum in Kasachstan und einem Gemeindepraktikum. Doch wo war mein Platz? Nach Abschluss der Bibelschule kehrte ich in meine Heimatgemeinde nach Warburg zurück, in der ich mich nebenberuflich einsetzte.

Eines Tages schlug ein Freund aus meiner Bibelschulzeit vor, ob ich Lust hätte, einen Mitschüler zu besuchen, der gerade an der Evangelischen Theologischen Faculteit in Leuven (Belgien) studierte. Natürlich interessierte es mich, mehr über dessen Weg nach der Bibelschule und das Theologiestudium zu erfahren, denn ich spielte mit dem Gedanken, ob es evtl. auch für mich dran wäre, mich weiterzubilden und noch ein Studium anzuhängen. Auf dem Rückweg saß ich am Steuer, während mein Freund schlief. Ich fühlte mich elend und ich fragte mich, woher plötzlich diese depressive Stimmung kam. Dann dämmerte es mir: ich hatte mich verglichen. „Master of Theology“ – das war ein Fort-Schritt, ein Next-Step für unseren Mitschüler. 

Rudolf Henschel mit seiner Frau Milena

Mein Freund neben mir bereitete sich auf den Missionsdienst vor – er war am Anfang dieses Weges. Andere Mitschüler waren schon längst auf dem Missionsfeld oder im Pastorendienst. Und ich? … Wo war mein Platz ?Plötzlich hatte ich die Worte aus Joh. 21, 22 im Sinn – ganz klar und deutlich vernehmbar: „Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach!“ Das war überwältigend!

Denn nun waren diese Worte nicht an Petrus, sondern an mich gerichtet! Zu wissen, dass Gott höchstpersönlich dich im Auge hat und deinen Weg kennt, ist bis heute sehr befreiend! Das war ein God’s Moment, der unvergesslich bleibt und an den ich mich immer wieder erinnern werde, weil ich es muss.

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