Tausende Kilometer Flug, 20 Stunden Busfahrt, Essen aus dem Fleischtopf mit heißen Steinen – für zwei Wochen tauschte ein Bauteam der Gemeinde Fulda (CBG) den heimischen Komfort mit dem Leben in der Jurte. Doch alle sind sich einig – der Einsatz im mongolischen Uliastaj hat jeden von ihnen verändert. “Wenn du so etwas erlebst, dann fragst du nicht mehr, ob du das tun musst, dann willst du es einfach”, erzählt Bauleiter Viktor Dück.

Viktor, was hat der Einsatz für dich bedeutet?

Es war ein großes Erlebnis – schon die interessante Kultur dieses Landes, aber du siehst natürlich auch sofort, wie abhängig die Menschen von Buddhismus und Hinduismus sind, und dass sie schlicht auf der Suche nach Gott sind. Es war nicht mein erster Baueinsatz, und bei der Ankunft hatte ich diesen Gedanken, ob ich das eigentlich immer wieder tun sollte, vor allem die Organisation aller Bauphasen und Abläufe als Bauleiter, oder ob nicht auch mal die anderen dran wären. Doch dann erlebten wir so oft, wie Gott am Wirken war, und wir durften dabei sein!

Wie zeigte sich Gottes Wirken konkret?
In den Menschen, die bereits die kleine Gemeinde in Uliastaj besuchen, und in denen, die noch nach Gott suchen. Da war zum Beispiel dieser mongolische Bruder, den wir “Ziller” nannten, weil wir seinen Namen nicht aussprechen konnten. Er erzählte uns aus seinem Leben, davon, wie er sich durch Alkohol
zugrunde gerichtet hatte, völlig am Ende in der Psychiatrie gelandet war und eigentlich wie ein Tier gelebt hatte. Doch Gottes Liebe hat diese zerbrochene Seele befreit. Wenn “Ziller” morgens auf die Baustelle kam, schaute er immer als erstes zu uns hoch, wenn wir auf dem Dach arbeiteten, und grüßte uns
mit einem lauten: “Halleluja!” Wie er das sagte – da steckte so viel Lebensfreude drin. Sein ganzer Jubel über seine Rettung schallte uns Morgen für Morgen aus seinem Herzen entgegen, wenn er “Jesus, Amin, Halleluja” rief.

Oder ich denke an unsere Dolmetscherin, die uns bei der Verständigung half und nicht gläubig war. Einmal bat sie uns, für ihre Tochter zu beten, die kurz vor der Entbindung stand. Sie erzählte uns, dass sie unbedingt mehr über den Glauben wissen wollte, dass sie schon viele Male zu den Buddhisten gegangen sei, ihnen immer wieder Geld gegeben habe, doch dass ihr niemand helfen konnte. Dann beteten wir auch für sie persönlich, und sie freute sich so aufrichtig darüber und sagte immer wieder: “Noch nie hat jemand konkret für mich gebetet!” Wenn du so etwas im Einsatz erlebst, dann fragst du nicht mehr, ob du das tun musst, dann willst du es einfach.

Würdest du anderen einen Baueinsatz empfehlen?
Klar, auf jeden Fall! So eine Zeit ist extrem motivierend. Aus jeder Situation kannst du etwas lernen und persönlich an den Herausforderungen wachsen. Wo Menschen miteinander unterwegs sind und gemeinsam etwas stemmen, da gibt es auch Schwierigkeiten, und man muss sich im Miteinander bewähren. Oder es treten Situationen auf, die mit dem Bauprojekt gar
nichts zu tun haben, geistliche Angriffe, gegen die man sich schützen muss. Der Widersacher ist gegen die Gebetshäuser, die wir bauen. Er ist gegen die Gemeinde und gegen Gottes Werk. In einem solchen Kampf gemeinsam zu bestehen und im Glauben gestärkt zu werden, ist eine gute Erfahrung. Deshalb ist es auch so wichtig, dass viele uns im Gebet unterstützen und
tragen. Wir spüren das und es ist eine große Hilfe.

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