Hilfe für Witwen

Ein Gott, der mich sieht!

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In dem kleinen Haus von Gulrakhat gibt es keine Heizung und kein fließend Wasser – nichts Ungewöhnliches in Tadschikistan. Doch Gulrakhat ist dankbar, dass sie und ihre Kinder ein Dach über dem Kopf haben. Trotz Armut und leidvoller Erfahrungen in ihrem Leben weiß die Witwe eines ganz genau: sie kann ihrem Gott vertrauen, einem Gott, der sie sieht und der ihr Hilfe sendet – auch in diesem Winter.

Vor Jahren noch hatte sie mit ihrem Mann und drei Kindern traditionell muslimisch gelebt. Als das vierte Kind zur Welt kommen sollte, kehrte ihr Mann von seiner Arbeit als Transporteur nicht zurück. Bis heute hat Gulrakhat keine Klarheit darüber, was mit ihm geschehen ist. Doch es gab noch weitere Probleme für die alleinstehende Mutter. Ohne Sterbeurkunde ihres Mannes galten ihre Kinder als unehelich – eine Schande in ihrem muslimischen Umfeld.

Sie erhielt weder eine Witwenrente noch finanzielle Unterstützung. Sie schlug sich mit Gelegenheitsjobs durch, doch es kam noch schlimmer.

Als ihr jüngster Sohn zwei Jahre alt war, riß er einen Kessel kochenden Wassers um und erlitt schwerste Verbrühungen. Der Pastor des Dorfes hörte die Hilferufe der Mutter, eilte zu ihr und brachte Mutter und Kind ins Krankenhaus. Der Junge hatte bereits das Bewusstsein verloren. Entsetzt über die Schwere der Verletzungen, wickelten die Ärzte das Kind in Tücher und sagten der verzweifelten Mutter schließlich, sie solle ihren verstorbenen Sohn mit nach Hause nehmen, sie könnten nichts mehr für ihn tun.

Trotz des Beistands und der unermüdlichen Gebete des Pastors sah die Mutter keinen anderen Ausweg, als sich das Leben zu nehmen. Sie ließ ihren Sohn auf dem Boden liegen, bereit, aus dem 5. Stock des Krankenhauses zu springen. Laut und bestimmt rief der Pastor ihr zu, dass sie doch noch an ihre anderen drei Kinder denken solle, und dass er sich um sie kümmern werde, wenn sie springen würde. “Der Junge ist nicht tot”, sagte er und lief zu dem Jungen. Benommen folgte sie dem Pastor, und beide knieten neben dem leblosen Körper des Kindes nieder.

“Was soll ich tun?”, fragte Gulrakhat. “Bete zu dem allmächtigen Gott, der dein Kind retten kann, und glaube an Seine Kraft!”, sagte der Pastor. Zum ersten Mal betete Gulrakhat zu dem lebendigen Gott. Ohne viele Worte flehte sie um das Leben ihres Kindes. Dann schaute sie zu ihrem Jungen, der die Augen öffnete und sie ansah. “Was war das?”, fragte Gulrakhat den Pastor, während sie Tränen
der Freude weinte. “Es ist ein Wunder”, erwiderte er. “Dein Glaube hat dir dein Kind zurückgebracht. Glaube an Jesus Christus und gib Ihm dein Leben.” Gulrakhat zögerte keinen Augenblick und übergab ihr Leben dem Herrn.

Ihr Alltag ist seither nicht leichter geworden. Sie erfuhr Erniedrigungen und Gewalt, weil sie sich für Christus entschieden hatte. Doch ihr Gottvertrauen und ihre Liebe zum Herrn konnte das nicht erschüttern. Ihr Junge ist heute 11 Jahre alt, und sein größter Traum ist es, einmal Pastor einer Gemeinde
zu werden.

Dank Ihrer Hilfe, liebe Missionsfreunde, konnten wir auch Gulrakhat in diesem Winter mit Lebensmitteln und Holz versorgen. Danke, dass Sie ein Werkzeug in Gottes Hand waren, damit Witwen wie Gulrakhat erleben, dass Gott für sie sorgt, weil Er ein Gott ist, der sie sieht.

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