Beten und einfach anfangen!

 

15.340 Weihnachtspäckchen haben Sie, liebe Missionsfreunde, gepackt und uns zur Verteilung anvertraut! 15.340 Kinder haben uns dafür mit ihrem Lachen beschenkt – Kinder, denen Sie Freude gebracht haben und die von Jesus Christus erfahren konnten.15.340 Mal hat die Botschaft des Evangeliums Kinderherzen erreicht. Dass diese Botschaft wirken und Herzen verändern wird, verheißt Gott durch Sein Wort. Doch nicht nur unter den kleinen, freudestrahlenden Empfängern Ihrer Päckchen hat Gott gewirkt, sondern auch unter den insgesamt 97 Teilnehmern, die in mehreren Teams mit uns auf dem Missionsfeld unterwegs waren, um Kindern Ihre Päckchen und damit die Botschaft von Gottes Liebe zu überbringen.

DsssssDssssss...

Die Nachricht auf meinem Telefon lässt meine Stimmung, die sich ohnehin schon im Keller befindet, an einem Tiefpunkt ankommen. Dabei lese ich nur: „Hey, Berkmann, was macht dein Leben? Hast du Lust, an einer Weihnachtspäckchenaktion teilzunehmen?“
Wie so oft nicht um eine Ausrede verlegen (obwohl es dieses Mal im Grunde genommen nicht einmal eine Ausrede ist), antworte ich nach einem erbittertem Blickduell mit meinem Smartphone (welches ich verliere): „Tut mir leid, ich habe zzt. Urlaub und kann unmöglich noch eine Woche für übernächsten Monat beantragen.“ Um wenigstens guten Willen zu heucheln, füge ich noch hinzu: „Wenn sich etwas ändert, melde ich mich.“ Doch es will kein Frieden einkehren. WARUM willst du nicht an einem Missionsprogramm teilnehmen? - Anfangs empfinde ich es als unangenehm, dass diese Stimme meine geistliche Welt auf den Kopf stellt. Immer zeigt sie mir gnadenlos meinen wahren Charakter... Schließlich gestehe ich mir ein: Weil ich eigentlich schon den Willen des Herrn erfüllen will, aber die mir von Ihm aufgetragenen Dinge oft so gar nicht meinen Vorstellungen entsprechen...

Einerseits würde ich gerne mitfahren, andererseits habe ich Angst, dass andere Menschen mich von meiner „Nicht-Schokoladenseite“ zu sehen bekommen, und außerdem ist Mission nie ein entspanntes Seminar bei Kaffee und Kuchen sondern - wie ich Gerhard, den Verfasser der Nachricht auf meinem Smartphone, kenne – das volle Programm: Arbeit, Hektik und Diskussionen rund um die Organisation. So hält sich meine Begeisterung in Grenzen und ist vergleichbar mit der des Propheten Jona, als er den Auftrag erhält, nach Ninive zu gehen. Doch der Walfisch ist ebenfalls zur Stelle, in diesem Fall in meinem Innern. „...nicht alle, die zu mir Herr sagen, werden ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen meines Vaters tun.“ Der Erkenntnis folgt die Scham. Dann endlich halte ich es nicht mehr aus, nehme Haltung an und bete: „Herr, wenn du willst, dass ich gehe, musst DU die Türen öffnen. Ich komme ohnehin nicht zur Ruhe, will eigentlich mitfahren und doch auch nicht... aber rein praktisch gesehen: ich kann doch nicht während meines Urlaubes erneut Urlaub beantragen. Aber wenn du die Gelegenheit schaffst, gehe ich, versprochen, auch wenn ich nicht weiß, was das bringen soll, es gibt doch bestimmt genug Freiwillige, die besser für Mission und Interaktion geeignet sind“.
Mehr kann ich für den Augenblick nicht tun...
In der festen Überzeugung, dass nichts passieren wird, beruhigt sich mein Gemüt und eine schon seit langem nicht so intensiv verspürte Ruhe kehrt ein. Ich merke, dass sich etwas verändert, ohne dieses Gefühl näher beschreiben zu können. Es ist eine Art Gelassenheit, die schlicht übernatürlichen Ursprungs ist. Insgeheim klopfe ich mir jedoch auf die Schulter und denke: damit habe ich meinen Part erfüllt und kann beruhigt schlafen.

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Zwei Stunden später: DsssssDssssss...

Dieses Mal eine Nachricht in der Gruppe meines Arbeitgebers - die Urlaubsplanung 2018 müsse überarbeitet werden. Ungläubig lese ich die Nachricht ein weiteres Mal. Die Urlaubsplanung war doch bereits beschlossene Sache, seit mindestens zwei Monaten. Sollte das wirklich möglich sein? Obwohl etwas in mir noch immer an der Stimme Gottes zweifelt, bin ich überzeugt, dass ich in den Einsatz fahren soll, und plötzlich ist es sogar mein starker Wunsch. Dann fallen mir jedoch meine Ängste und Komplexe ein und ich bete: „Kannst du mir helfen, im Januar bereit zu sein? FALLS ich WIRKLICH fahren sollte?“
Zuerst steht jedoch die Diskussion im Betrieb an, die Gewissheit darüber verschaffen wird, ob die Fahrt für mich stattfindet. Tatsächlich: Der Januar wird genehmigt... Jetzt sollte es also nach Rumänien gehen... Noch ein wenig Unsicherheit, doch wie hatte Gerhards Vater noch vor Weihnachten zu mir gesagt? Beten und einfach anfangen!
Harry B., Gießen

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