u201eIch bin schwanger! Wie soll es jetzt weitergehen? Soll ich es meiner Mutter sagen? Nein, besser nicht. Es wu00e4re eine Schande fu00fcr unsere Familie, zumal mich mein Freund verlassen hat.u201c

In Ajnuras Kopf u00fcberschlugen sich die Gedanken. u201eAber lange geheimhalten kann ich es auch nicht. Man wird meinen Bauch sehen. Doch, es gibt einen Ausweg, eine Abtreibung, ich muss in die Kliniku2026u201c Doch was Ajnura fu00fcr einen Ausweg hielt, gab ihr keine Ruhe. Sie konnte weder schlafen, noch essen. Panik und Einsamkeit quu00e4lten sie.

Dabei hatte Gott schon damals begonnen zu handeln. Er liebte Ajnura und ihr ungeborenes Kind und lieu00df nicht zu, dass sie in die Klinik gelangte. Statt dessen geriet ihr die Nummer eines Seelsorge-Telefons einer kleinen Gemeinde in Almaty in die Hu00e4nde. Obwohl Ajnura schon jede Hoffnung aufgegeben hatte, rief Ajnura an. Sie sprach mit einer freundlichen Frau, die schon so vielen verzweifelten werdenden Mu00fcttern versichert hatte, dass Gott sie liebt und fu00fcr ihre Kleinen sorgen wird. Fu00fcr Ajnura war das nicht wirklich ein Argument, doch zumindest trat der Gedanke einer Abtreibung erst einmal in den Hintergrund.

Einige Zeit verging, bis es fu00fcr eine Abtreibung zu spu00e4t war. Ajnura u00fcberlieu00df sich ihrem u201eSchicksalu201c, wie sie es nannte, und nach neun Monaten hielt sie ihre Tochter Amina im Arm. Das Verhu00e4ltnis zu ihrem Vater war u00e4uu00dferst angespannt, und allein die Mutter versuchte, irgendwie Frieden zu stiften. Doch am schlimmsten war, dass Ajnura keine Liebe fu00fcr ihr Kind empfinden konnte, und so hat Amina in ihrem ersten Lebensjahr nie die Wu00e4rme oder die Fu00fcrsorge ihrer Mutter erfahren.

Eines Tages erinnerte sich Ajnura an die Worte der freundlichen Frau aus der Gemeinde, dass Gott fu00fcr sie sorgen wu00fcrde, und sie traf sich mit Christen. Sie stellten den Kontakt zur Bibel-Mission her, und die kleine Amina wurde ins Kinderpatenschaftsprojekt aufgenommen. Ajnura erhielt jetzt regelmu00e4u00dfig Hilfe in Form von Lebensmitteln und Kleidung.

Portrait
Kind

Nun wurde alles anders! Hoffnung keimte in Ajnuras Herzen auf. Immer wieder traf sie sich mit den Glu00e4ubigen, so vieles hat sich veru00e4ndert, sie konnte kleine Siege erringen, die so wichtig fu00fcr sie waren. Mit der Betreuerin ihrer Tochter im Kinderpatenschaftsprojekt steht sie in engem Kontakt, fragt oft um Rat. Ajnura bemu00fcht sich auch um Kontakt zu ihren Eltern. Doch ihr alkoholabhu00e4ngiger Vater ist fast nie ansprechbar, und ihre Mutter weigert sich bis heute, mit dem Enkelkind allein zu bleiben.

Ihre Tochter kann Ajnura heute liebevoll in die Arme schlieu00dfen. Die beiden haben Jesus noch nicht in ihr Herz aufgenommen, doch sie beten zu Gott und danken Ihm dafu00fcr, dass sie einander haben. Sie besuchen die Gottesdienste in der Gemeinde und einen Hauskreis. Und Gott setzt Seine Arbeit fort. Ajnura betet dafu00fcr, dass ihre geliebte Tochter immer wissen mu00f6ge, dass sie einen Gott hat, der ihr hilft und sie niemals im Stich lu00e4sst.

Ihre Hilfe, liebe Pateneltern, hat auch im Leben von Ajnura und Amina einen Unterschied bewirkt! Dank Ihrer Unterstu00fctzung ku00f6nnen wir fast 4.000 Kinder regelmu00e4u00dfig betreuen, ihnen von Gott erzu00e4hlen, ihnen Hilfe in Not bringen. Der Herr segne Sie fu00fcr diesen Dienst!

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