Isfara ist der beste Teil meines Lebens

15 Jahre nach den tödlichen Schüssen auf Missionar Sergej Bessarab ist die kleine Gemeinde in Isfara (Tadschikistan) lebendig. Niemand konnte das Werk stoppen, das Gott hier zwischen den Minaretten von 120 Moscheen begonnen hat. Zu den Zeitzeugen zählt auch Tamara, Witwe des ermordeten Missionars. Was sie über die Ereignisse von damals, besonders von den Anfängen der kleinen, leidgeprüften Gemeinde erzählt, ist mehr als ein Zeitzeugnis. Es ist das Bekenntnis einer mutigen Nachfolgerin Jesu, die an den Prüfungen in Isfara nicht zerbrochen, sondern gewachsen ist.

Tamara, wann begann eigentlich der Dienst in Isfara?

Alles fing damit an, dass kleine Gruppen von Gläubigen 1997/1998 Gefängnisse in Tadschikistan besuchten. Viele kamen damals zum Glauben, und viele Häftlinge baten die Gläubigen, Briefe an ihre Familien zu überbringen. Dadurch entstanden kleine Gruppen, eine davon in Isfara.

Und wo war Sergej in dieser Zeit?

Sergej war gerade aus dem Gefängnis entlassen worden, wo er sich kurz zuvor bekehrt hatte. Er schloss sich der Gruppe in Isfara an. Von Anfang an gab es Schwierigkeiten mit dem Islam, der einen starken Widerstand für das Evangelium bildete. Bald erkannten wir, dass sporadische Besuche in Isfara nicht ausreichen würden, sondern dass eine Familie hier vor Ort dienen musste. Sergej hatte von Gott klar verstanden, dass wir diese Familie sein sollten. Ich wollte zunächst nicht, denn ich hatte einen Dienst im Frauenzentrum und eine Arbeitsstelle. Doch der Herr hatte Sergej die Not von Isfara aufs Herz gelegt. Weil unser Sohn Sergej damals noch klein war, nahmen wir ihn nicht mit nach Isfara, sondern gaben ihn in Obhut einer gläubigen Frau, die auch aus dem Gefängnis entlassen worden war.

Wie entstand dann die Gemeinde?

Als wir nach Isfara kamen, versammelten wir uns in einer alten Baracke. Wir hatten weder Strom, noch Heizung, noch Wasser, doch die Gemeinde wurde gegründet. Viele Menschen kamen zu uns, und das verursachte noch mehr Widerstand der Islamisten. Dann kauften wir die Baracke, und durch die Bibel-Mission sandte Gott Mittel für den Umbau zum Gemeindehaus. Wir hatten kein Mobiliar und keine Kanzel, wir saßen auf dem Boden, sangen, beteten, hörten die Predigten. Deshalb kamen viele Tadschiken, denn sie fühlten sich hier ihrer Kultur verbunden. Damals zählten wir etwa 50 reguläre Gemeindebesucher, an Feiertagen kamen bis zu 100 Personen. Wir waren fast eine Gemeinde wie zu Zeiten der Apostelgeschichte. Ständig kamen Leute zu uns, und wir aßen mit ihnen, beteten und sangen mit ihnen, gaben ihnen Unterkunft und begleiteten sie wieder auf ihren Weg. In den Jahren nach dem Bürgerkrieg litten viele Menschen großen Hunger. Bei uns konnten sie immer etwas zu essen bekommen.

Würdest Du uns mehr über Sergej erzählen?

Es gibt nicht viele Menschen, die so hingegeben waren wie Sergej. Stunden verbrachte er auf Knien im Gebet, er hat sich nicht geschont. Das wird er nicht lange durchhalten‘, dachte ich damals. Doch heute bin ich davon überzeugt, dass es auch seine Gebete waren, die die Gemeinde am Leben erhielten. Isfara ist der beste Teil meines Lebens! Ständig war Sergej unterwegs in die umliegenden Dörfer. Jeden Tag besuchte er z.B. Anatolij, damals ein starker Trinker. Ohne ihm das Evangelium aufzudrängen, war er einfach da, hörte zu, führte Gespräche. Wer hätte gedacht, dass aus einem Kriminellen und Abhängigen wie Anatolij einmal ein Diener wird, der heute die Gemeinde in Isfara leitet?

Wurde Sergej bedroht, oder die Gemeinde?

Ach, wir hatten ja keinerlei Erfahrung im Evangelisationsdienst in Regionen wie Isfara. Heute gibt es spezielle Schulungen über die Mission unter Muslimen. Wir hingegen sind einfach losgegangen. Auf dem Basar haben wir öffentlich evangelisiert. Heute weiß ich, dass es viel Weisheit braucht, um Muslimen das Evangelium zu bringen. Du musst ihre „Gesetze“ und Ihre Kultur berücksichtigen, und manchmal braucht es Jahre, um einen Muslimen zum Glauben zu führen. Wir haben einfach alles eingesetzt, was wir hatten – und das war die Liebe für die Menschen und der Wunsch, ihnen allen von Gott zu erzählen. Natürlich gab es Warnungen und Drohungen, auch von den Behörden, wie: „Zieht lieber von hier fort! Wir werden alles tun um sicherzustellen, dass es in Isfara keine Christen gibt!“ Doch Gott hat uns Mut gegeben. In mir entstand ein trotziger Widerstand. ‚Nein’, sagte ich mir, ‚ich gehe nicht weg!’ Ich hatte verstanden, dass Gott uns hierher geführt hatte!

Was bedeutet Isfara heute für Dich?

Wenn ich eines gelernt habe, dann, dass einem Missionar sein eigenes Leben nicht mehr wichtig ist. Sergej und ich haben nicht mehr uns selbst gehört, sondern nur noch Gott. Wenn du Missionar bist, musst du bereit sein zu einem solchen Leben, in dem es dein eigenes „privates“ Leben nicht mehr gibt. So ging es uns in Isfara, und ich bin Gott dankbar dafür. Auch Gottes Verheißung, dass Er uns nicht verlassen wird, habe ich in Isfara erfahren. Ich weiß, dass sie wahr ist! Wenn ich heute überlege, dass wir dabei waren, als die erste und einzige Gemeinde in Isfara entstand, einer Hochburg des Islam, dann denke ich, was für eine Ehre! Damals war ich mir dessen gar nicht bewusst. Es ist gut, ein Vorbild zu haben, wie Sergej es für mich war. Auch heute bin ich noch aktiv im Dienst, soweit es meine Gesundheit erlaubt. Ich diene unter Frauen, Obdachlosen, Drogenabhängigen und Prostituierten. Ich möchte ein Mensch sein, der Spuren in den Herzen anderer hinterlässt, das finde ich wichtig. Ich möchte nicht, dass man sich an mich erinnert, sondern daran, dass Gott mich gebraucht hat.

Isfara ist keine vergessene Geschichte. Isfara ist der beste Teil meines Lebens. Wir sind dort frei geworden von vielen Dingen, die uns von Gott fernhalten.

Danke, liebe Freunde, für Ihre Hilfe für die Gemeinde Isfara! Dank Ihrer Spenden konnte der Bau des Hoffnungszentrums im März begonnen werden. Mit großer Freude errichten die Geschwister der Gemeinde, unterstützt von Bauteams aus Deutschland und Tadschikistan, den Rohbau. Ein großes Ereignis ist das auch für die Kinder, unter denen die Gemeinde Isfara dient. Fleißig helfen sie alle mit, wo sie nur können. Die vielen Danksagungen, die uns aus Isfara erreichten, und die Freude der Geschwister leiten wir gern an Sie weiter. Bitte beten Sie für den weiteren Bau des Hoffnungszentrums und dafür, dass künftig mehr Kinder besser betreut werden können, damit sie lebendige Hoffnung in dem lebendigen Gott finden und diese auch in ihre Familien tragen!

Das Projekt unterstützen

Untertitel
Die Spendenbescheinigungen werden gesammelt Anfang des Jahres versandt.

VISA, MasterCard, Яндекс.Деньги, QIWI, WebMoney
Sie möchten spenden {{sum}} € for the project
Gehe zurück
Debit-/Kreditkarten
PayPal
PayPal Logo

Spendenkonto Deutschland:

Bank: Raiffeisenbank Aschaffenburg eG

IBAN: ‎DE34795625140006925928

BIC / SWIFT: GENODEF1AB1

Spendenkonto Schweiz:

Bank: Post Finance

Kto.-Nr.: ‎60-687966-0

Empfänger: Bibel-Mission


Bitte das Dokument herunterladen, ausdrucken, ausfüllen und in jeder Bank bezahlen

Herunterladen
Danke fur Ihre Hilfe!

Helfen Sie uns, dieses Projekt zu teilen

Bitte wählen Sie Ihr bevorzugtes soziales Netzwerk

Weil Gottes Wort Leben verändert…

Witweneinsatz

Zahlreiche Studenten der Fern-Bibelschule in Moldawien sitzen in Haftanstalten ein. Manche verbüßen lebenslange Haftstrafen – eine Konsequenz von Straftaten, die sie begingen, als sie Gott noch nicht kannten. Wladlen ist seit über 20 Jahren in Haft, und er wird das Gefängnis nie wieder verlassen können. Ist das überhaupt noch ein Leben – dachte auch Wladlen, bis er mit einem anderen Häftling in eine Zelle verlegt wurde und sich alles änderte…

„Als ich mich im lebenslangen Haftvollzug befand, dachte ich, dass sei das Ende meines Lebens. Ich war schon soweit, Selbstmord zu begehen, doch in Seiner Gnade ließ der Herr das nicht zu. Gott hatte andere Pläne für mich, obwohl mir das damals noch gar nicht bewusst war.

Zunächst kam ich in eine Zelle mit einem alten Häftling, der seine erste Haftstrafe noch zu Stalins Zeiten abgesessen hatte. Auch er war zu lebenslanger Haft verurteilt, und als ich mit ihm zusammengelegt wurde, hatte er bereits 40 Jahre in verschiedenen Haftanstalten und Lagern hinter sich, denn vor der lebenslangen Haft hatte er schon sieben oder acht Haftstrafen verbüßt. Er war es, der mir von Gott erzählte, und der mir seine Bibel zu lesen gab. Ich begann mit der Lektüre und konnte allmählich verstehen, dass mein ganzes Leben nicht richtig gewesen war, und vor Gott nicht gerecht. Es wurde mir bewusst, wieviel Böses und wieviel Leid ich angerichtet hatte. Langsam wurde mir klar, dass ich ein Sünder war, der Rettung brauchte. Wie sehr wollte ich mein Leben ändern, denn plötzlich war Hoffnung in dieses Leben getreten! 

 

Wladlens vollständiges Zeugnis finden Sie in der neuen Broschüre: „Weil Gottes Wort Leben verändert“ – Teil VII. Studenten der FBS aus Moldawien berichten darüber, wie Gottes Wort sie verändert hat – auch hinter Gefängnismauern – und wie sie ein neues Leben in der Freiheit beginnen, die nur Gott ihnen durch Seine Vergebung und Seine Liebe schenken kann.

Je mehr ich in der Bibel las, um so mehr öffnete Gott mir die Augen und füllte meine Seele mit Licht. Eines Nachts, als alle anderen Häftlinge schon schliefen, kniete ich nieder und begann zu beten, mit Tränen in den Augen und so, wie ich es eben konnte. Ich bat Gott, wenn es Ihn gäbe, dann solle Er mir helfen, mich leiten und ein Wunder in meinem Leben vollbringen… 2003 gab ich mein Leben dem Herrn und sagte Ihm, dass ich Ihm mein Leben lang dienen wolle, an dem Platz, an dem Er mich gebrauchen würde…“ 

2012 begann Wladlen ein Studium an der Fern-Bibelschule. 2017 hatte er 33 Kurse der Fern-Bibelschule mit gutem Erfolg abgeschlossen.

Das Projekt unterstützen

Untertitel
Die Spendenbescheinigungen werden gesammelt Anfang des Jahres versandt.

VISA, MasterCard, Яндекс.Деньги, QIWI, WebMoney
Sie möchten spenden {{sum}} € for the project
Gehe zurück
Debit-/Kreditkarten
PayPal
PayPal Logo

Spendenkonto Deutschland:

Bank: Raiffeisenbank Aschaffenburg eG

IBAN: ‎DE34795625140006925928

BIC / SWIFT: GENODEF1AB1

Spendenkonto Schweiz:

Bank: Post Finance

Kto.-Nr.: ‎60-687966-0

Empfänger: Bibel-Mission


Bitte das Dokument herunterladen, ausdrucken, ausfüllen und in jeder Bank bezahlen

Herunterladen
Danke fur Ihre Hilfe!

Helfen Sie uns, dieses Projekt zu teilen

Bitte wählen Sie Ihr bevorzugtes soziales Netzwerk

BACK TO JERUSALEM

Fast 8 Millionen Menschen leben heute in Israel. Nur 0.2% von ihnen (etwa 15.000 – 20.000 Menschen) sind Christen, die das Evangelium von Jesus Christus angenommen haben und zum Glauben an Jesus als Messias gekommen sind. Von Jerusalem ausgehend haben Generationen von Jüngern Christi die rettende Botschaft des Evangeliums in die Welt getragen. Heute schenkt Gott uns die Chance, das Evangelium zurück nach Jerusalem zu tragen.

DEM RUF, nach Jerusalm zurückzukehren, folgten auch Viktor und Klara Epp. Das Missionarsehepaar dient seit Oktober 2018 als Leiter des Projekts „Back to Jerusalem“ der Bibel-Mission. Ziel dieses Dienstes ist es, christliche Einrichtungen und Gemeinden in Israel durch praktische Einsätze zu fördern, damit sie als Plattform zur Verkündigung des Evangeliums dienen können. Durch Arbeitseinsätze möchten wir Renovierungs- und Baumaßnahmen in diesen Einrichtungen übernehmen, damit sie ihre Kapazitäten vollständig für ihren missionarischen Auftrag einsetzen können. Viktor und Klara koordinieren diesen Dienst.

Shalom! Wir sind Viktor und Klara und grüßen Sie aus Israel! Unser Weg nach Israel war tatsächlich eine Rückkehr. Alles hatte 1990 mit einer Bibel-Studienreise nach Israel begonnen. Das Land und dessen Menschen waren sofort zu einem Teil unseres Herzens geworden. Viele Male reisten wir danach nach Israel, und stets spürten wir den Wunsch, mehr für dieses Land zu tun. Doch wir hatten drei kleine Kinder, arbeiteten, bauten ein Haus…

Im Jahr 2000 kam es zu großen Veränderungen. Wir starteten einen Hauskreis, und Gott legte es uns auf’s Herz, uns um Menschen am Rande der Gesellschaft zu kümmern und für sie zu beten, Menschen mit Alkohol- und Drogenproblemen.

Bald wuchs unser Hauskreis zu einer Gemeinde heran. Außerdem eröffneten wir eine Christliche Buchhandlung, die Klara später leitete. 2003 starteten wir als Gemeinde die Christliche Beschäftigung Gesellschaft im Bergischen (CBB) für Menschen, die es schwer hatten, sich in die Gesellschaft zu integrieren. 2008 übernahm Viktor die Geschäftsführung der CBB. 2016 entschlossen wir uns zu einem Sabbatjahr in Israel. Aus einem Jahr wurden zwei. Viele Male erhielten wir später kleine Bestätigungen dafür, dass dieses zweite Jahr wichtig und richtig war.

Als wir im Sommer 2018 nach Deutschland zurückkehrten, erhielten wir das Angebot der Bibel-Mission, dem Land Israel mit Kurzeinsätzen zu dienen. Nach einer Zeit des Gebets hatten wir die Bestätigung von Gott, das es der richtige Weg für uns war. Im Oktober 2018 kehrten wir nach Israel zurück – back to Jerusalem. Inzwischen sind wir fest in einen Bibelkreis integriert. Letztes Jahr haben wir in diesem Kreis zwei Taufen durchgeführt, und in den letzten Monaten haben sich weitere zwei Personen bekehrt. Dafür sind wir Gott sehr dankbar. Bitte beten Sie dafür, dass wir ein Zeugnis in Israel sein können, dass Menschen zum Glauben an Jesus Christus kommen, für Bewahrung bei den vielen praktischen Einsätzen, und dass wir unsere Sprachkenntnisse verbessern. Danke und Shalom! Viktor & Klara

 

DIESE ARBEITSEINSÄTZE WURDEN

BEREITS GELEISTET:

BEIT IMMANUEL – Renovierungsarbeiten im christlichen Zentrum und Hostel. Hier treffen sich zwei Gemeinden und Hauskreise. Zum Zentrum gehört auch ein Museum zur Geschichte des Hauses, das täglich von vielen Gästen aufgesucht wird. Alle hören das Evangelium.

BEIT ZERA – Das christliche Zentrum (in einem über 100jährigen Kibbutz) dient als Erstaufnahmestelle für Rückkehrer nach Israel. Wir konnten das Dach renovieren, Fliesen legen und weitere Räume renovieren.

CHRISTLICHER KINDERGARTEN in Tiberias – wir leisteten Hilfe durch Instandsetzungsarbeiten am Dach, Fliesen verlegen und anderen Arbeiten.

SO KÖNNEN SIE MITMACHEN:

  • Beten Sie für Viktor & Klara und den Dienst in Israel
  • Kommen Sie mit und dienen Sie auf dem Missionsfeld Israel (Kontakt: v.epp@bibel-mission.de)
  • Unterstützen Sie den Dienst mit Spenden (Back to Jerusalem Projektnr.740021)

Das Projekt unterstützen

Untertitel
Die Spendenbescheinigungen werden gesammelt Anfang des Jahres versandt.

VISA, MasterCard, Яндекс.Деньги, QIWI, WebMoney
Sie möchten spenden {{sum}} € for the project
Gehe zurück
Debit-/Kreditkarten
PayPal
PayPal Logo

Spendenkonto Deutschland:

Bank: Raiffeisenbank Aschaffenburg eG

IBAN: ‎DE34795625140006925928

BIC / SWIFT: GENODEF1AB1

Spendenkonto Schweiz:

Bank: Post Finance

Kto.-Nr.: ‎60-687966-0

Empfänger: Bibel-Mission


Bitte das Dokument herunterladen, ausdrucken, ausfüllen und in jeder Bank bezahlen

Herunterladen
Danke fur Ihre Hilfe!

Helfen Sie uns, dieses Projekt zu teilen

Bitte wählen Sie Ihr bevorzugtes soziales Netzwerk

God´s moments

Zu wissen, dass Gott höchstpersönlich dich im Auge hat und deinen Weg kennt, ist bis heute sehr befreiend!

Rudolf Henschel dient seit 2010 im Bereich IT/WEB/EDV bei der Bibel-Mission e.V.

WIE ZIGTAUSEND JUNGE CHRISTEN habe auch ich als Jugendlicher nach Gottes Weg für mich gefragt. Sollte ich als Missionar nach Sibirien gehen, wo ich meinen Wehrdienst abgeleistet und eine kleine Gemeinde von ca. 12 Personen besucht hatte, die dem Kreis der Ü60 angehört hatten? Oder sollte ich in Kirgisien bleiben, denn über 80% der Gemeindemitglieder meiner damaligen Heimatgemeinde waren nach Deutschland migriert? Ich besuchte einige Konferenzen, auf denen ich mein JA zum Dienst für Gott bekundete. Dann folgte ein vierwöchiger Missionseinsatz, dann der Besuch einer Bibelschule mit einem Missionspraktikum in Kasachstan und einem Gemeindepraktikum. Doch wo war mein Platz? Nach Abschluss der Bibelschule kehrte ich in meine Heimatgemeinde nach Warburg zurück, in der ich mich nebenberuflich einsetzte.

Eines Tages schlug ein Freund aus meiner Bibelschulzeit vor, ob ich Lust hätte, einen Mitschüler zu besuchen, der gerade an der Evangelischen Theologischen Faculteit in Leuven (Belgien) studierte. Natürlich interessierte es mich, mehr über dessen Weg nach der Bibelschule und das Theologiestudium zu erfahren, denn ich spielte mit dem Gedanken, ob es evtl. auch für mich dran wäre, mich weiterzubilden und noch ein Studium anzuhängen. Auf dem Rückweg saß ich am Steuer, während mein Freund schlief. Ich fühlte mich elend und ich fragte mich, woher plötzlich diese depressive Stimmung kam. Dann dämmerte es mir: ich hatte mich verglichen. „Master of Theology“ – das war ein Fort-Schritt, ein Next-Step für unseren Mitschüler. 

Rudolf Henschel mit seiner Frau Milena

Mein Freund neben mir bereitete sich auf den Missionsdienst vor – er war am Anfang dieses Weges. Andere Mitschüler waren schon längst auf dem Missionsfeld oder im Pastorendienst. Und ich? … Wo war mein Platz ?Plötzlich hatte ich die Worte aus Joh. 21, 22 im Sinn – ganz klar und deutlich vernehmbar: „Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach!“ Das war überwältigend!

Denn nun waren diese Worte nicht an Petrus, sondern an mich gerichtet! Zu wissen, dass Gott höchstpersönlich dich im Auge hat und deinen Weg kennt, ist bis heute sehr befreiend! Das war ein God’s Moment, der unvergesslich bleibt und an den ich mich immer wieder erinnern werde, weil ich es muss.

Das Projekt unterstützen

Untertitel
Die Spendenbescheinigungen werden gesammelt Anfang des Jahres versandt.

VISA, MasterCard, Яндекс.Деньги, QIWI, WebMoney
Sie möchten spenden {{sum}} € for the project
Gehe zurück
Debit-/Kreditkarten
PayPal
PayPal Logo

Spendenkonto Deutschland:

Bank: Raiffeisenbank Aschaffenburg eG

IBAN: ‎DE34795625140006925928

BIC / SWIFT: GENODEF1AB1

Spendenkonto Schweiz:

Bank: Post Finance

Kto.-Nr.: ‎60-687966-0

Empfänger: Bibel-Mission


Bitte das Dokument herunterladen, ausdrucken, ausfüllen und in jeder Bank bezahlen

Herunterladen
Danke fur Ihre Hilfe!

Helfen Sie uns, dieses Projekt zu teilen

Bitte wählen Sie Ihr bevorzugtes soziales Netzwerk

Zeugnis von Leonid – Weil Gott verändert

Gottes Wort

Bitte beachtet diese Hinweise wenn ihr die Beiträge erstellt. GANZ WICHTIG!!! Bitte diesen Kasten vor Veröffentlichung löschen. 

  1. Struktur: Text, Überschrift, Einleitung, Zitate, Foto
  2. Texte werden immer links ausgerichtet. Rechts braucht der Text nicht bündig sein.
  3. Schrift: Normal, Größe 18px, Kontrast – Schwarz und nicht Grau.
  4. Breite des Textes: Abstand links: 140, Rechts: 200.
  5. Überall bitte den gleichen Abstand. Für ein Zitat bitte mehr einrücken aber immer alle Zitate bitte gleich.
  6. Teilt den Text in Abschnitte. Benutzt Aufhänger. (Es muss aber verständlich sein zu welchem Absatz der Aufhänger gehört)
  7. Formuliert eine Überschrift
  8. Fügt Zitate hinzu
  9. Fügt die anderen Texte aus dieser Kategorie im Blog hinzu.
  10. Fügt das Spendenformular hinzu
  11. Verändert die Hintergrundfarbe für verschiedene Blocks

Kann mich Gott aus allen Lebenslagen befreien, mir vergeben und mich zu einem neuen Menschen machen ? 

Ich wurde am 8. März 1974 im Dorf Kizkan geboren. Ich bin verheiratet, meine Frau Alexandra und ich haben zwei Töchter und einen Sohn.
In einer schwierigen Zeit lernte meine Frau Zeugen Jehovas kennen und begann, deren Zusammenkünfte zu besuchen.
Nach mehrmaligem besuchen, spürte sie, dass dort nicht ihr Platz war. 

Ich selber habe viel getrunken und hatte mit all den Folgen dieses Lebens als Trinker zu kämpfen. Doch es war im Jahr 2010, als unsere damals zehnjährige Tochter erfuhr, dass es ganz in der Nähe eine Gemeinde gab, die christliche Bücher an Menschen verteilt hat. Sie nahm sich mehrere Bücher und laß darin. Es gefiel ihr so sehr, dass sie es sogar zum Spielen mitnahm. Wir fragten uns, was denn Ihr Interesse so sehr geweckt hat und begannen, gemeinsam in den Büchern zu lesen. In dem folgenden Jahr gingen meine Frau und meine Tochter mit unserem kleinen Sohn zum ersten MAL in die Gemeinde, zu einem Tauffest. Es gefiel ihnen und sie gingen regelmäßig zur Gemeinde und später ging ich mit.

2011 im Herbst ließ sich meine Frau taufen und entschied sich, ihr ganzes Leben dem Herrn zu geben und ihm von Herzen zu folgen.
2012 begann meine Frau, an der Fern-Bibelschule (FBS) zu lernen.

Es war im Jahr  2013, als ich mich wieder einmal betrunken hatte und meine Frau auf der Arbeit war, dass mir plötzlich einfach klar wurde, dass ich dabei war, mein Leben und das meiner Familie zu zerstören. So kann es nicht weitergehen, sagt ich zu mir selbst, verließ unser Haus und lief in Richtung Gemeindehaus. Auf dem Weg dorthin traf ich Bruder Slawik. Als dieser meinen Zustand erkannte, sprach er mit mir und fragte mich, ob ich nicht beten und mein Leben nicht in Gottes Hand geben wolle. Es war an jenem Tag, dass Gott mich heilte. Heute bin ich frei von der Alkoholsucht und dies ist allein der Kraft Gottes zu verdanken. Ehre sei ihm dafür!

Meine Frau und ich wir durften mithilfe der FBS-Kurse Bibelkenntnisse aneignen und Gott mehr verstehen und näher kommen.

Ich danke Ihnen für Ihre Geduld, Liebe und für Ihr Verständnis. Doch der größte Dank in meinem Herzen gehört Gott für das wunderbare Geschenk meiner Rettung.  Für alles danke ich Gott – für meine Familie, für meine Glaubensbrüder, für die Errettung meiner Angehörigen, für alles sei Gott die Ehre! Jetzt beten wir für unsere weiteren Kinder, dass sie alle zu Nachfolgern Gottes werden.

Folgen von Alkoholkonsum

Als ich noch alkoholabhängig war, hatte ich weder Zeit für meine Frau, noch für meine Kinder. Ich hatte immer nur den einen Wunsch: mich zu betrinken. Leider ist meine Frau wahrscheinlich aufgrund dieser Sorgen ernsthaft krank geworden. Sie leidet an Problemen mit dem Herzen, und daran habe auch ich Schuld. Aber Gott verlässt sie nicht, sondern ist immer bei ihr. 

Menschen in Not helfen
Кристина и Полина в углярке
Witweneinsatz
Надя, мама девочек, потеряла мужа год назад

Im August letzen Jahres stand es sehr schlecht um sie. Sie war nach draußen auf den Hof gegangen, während wir eine Sendung im Fernsehen verfolgten. Später erzählt sie mir, was ihr auf der Straße passiert war. 

Als sie hinter dem Haus gewesen war, hatte sie plötzlich eine große Schwäche gefühlt und es nicht geschafft, sich hinzusetzen. Sie hatte das Bewusstsein verloren und war gestürzt. Dann hatte sie sich besser gefühlt und es war ihr nicht mehr so heiß gewesen. Doch im letzten Moment hatte sie gehört, wie ihr jemand ,,Kinder“ ins Ohr geflüstert hatte. So hatte sie zu beten begonnen, dass Gott sie am Leben erhalten solle, damit sie ihren Kindern noch den Weg zu Gott weisen könne. Gott hatte sie erhört, und einige Zeit später war sie, in kalten Schweiß gebadet, zu sich gekommen.

In meinen Gebeten danke ich Gott für die Errettung meiner Frau und für Seine Liebe. Meine Frau spricht nicht über diesen Vorfall, doch ich konnte nicht anders, als Ihnen davon zu schreiben. Ehre sei Gott für alles! Möge der Herr Sie alle segnen!

Danke, dass Sie einen Unterschied machen!

Das Projekt unterstützen

Untertitel
Die Spendenbescheinigungen werden gesammelt Anfang des Jahres versandt.

VISA, MasterCard, Яндекс.Деньги, QIWI, WebMoney
Sie möchten spenden {{sum}} € for the project
Gehe zurück
Debit-/Kreditkarten
PayPal
PayPal Logo

Spendenkonto Deutschland:

Bank: Raiffeisenbank Aschaffenburg eG

IBAN: ‎DE34795625140006925928

BIC / SWIFT: GENODEF1AB1

Spendenkonto Schweiz:

Bank: Post Finance

Kto.-Nr.: ‎60-687966-0

Empfänger: Bibel-Mission


Bitte das Dokument herunterladen, ausdrucken, ausfüllen und in jeder Bank bezahlen

Herunterladen
Danke fur Ihre Hilfe!

Helfen Sie uns, dieses Projekt zu teilen

Bitte wählen Sie Ihr bevorzugtes soziales Netzwerk